Neu im Kino «Kong: Skull Island»: King Kong in Vietnam

«Skull: Kong Island» versetzt den Mythos um den Riesengorilla King Kong ins Vietnam des Jahres 1973. Popcorn-Kino in 3D.

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Filmstart diese Woche: «Kong: Skull Island»

1973 werden nicht alle amerikanischen Soldaten aus Vietnam abgezogen. Ein Trupp soll eine Gruppe Wissenschaftler bei der Erkundung einer neu entdeckten Insel beschützen. Das ist auch bitter nötig, denn auf der schädelförmigen Insel leben ein riesiger Gorilla, gefährliche Raubsaurier und andere urweltliche Viecher.

    • 1.
      Das zentralste Zitat
      Ein Mann mit Kamera steht vor einem mannshohen Gorillaschädel. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Bill Randa (John Goodman) entdeckt die Knochen von Kongs Eltern. Warner Bros.

      «Monster existieren. Gestern war ich noch ein Spinner. Aber heute…», sagt Bill Randa (John Goodman), nachdem Colonel Packard (Samuel L. Jackson) ihn zur Rede gestellt hat. Denn Packard ist wütend, weil ein Riesengorilla seine Armeehubschrauber zerstört und die Hälfte seiner Soldaten getötet hat. Randa erklärt, es sei seine Aufgabe, mächtige nicht identifizierte terrestrische Organismen aufzuspüren und auszuschalten.

    • 2.
      Die Schauspielerin
      Eine Fotografin vor einem Hubschrauber. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Brie Larson als Fotografin Mason Weaver. Warner Bros.

      Brie Larson spielt in «Kong: Skull Island» eine Kriegsfotografin, die sich als einzige Frau der Inselexpedition anschliesst. Sie ist es, die dem King-Kong-Mythos gemäss das gute Herz des Riesenaffen erkennt. Brie Larson gewann letztes Jahr den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle eines Entführungsopfers in «Room». Jetzt ist die 27-Jährige in der Welt der Blockbusters angekommen. Nächstes Jahr wird sie in «Avengers: Infinity War» die Superheldin Captain Marvel spielen.

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      Fakten, die man wissen sollte
      Schwarzweisses Szenenbild aus dem Original King Kong von 1933. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Szene aus dem Original von 1933. Keystone

      Zum ersten Mal tauchte das Fabeltier 1933 in «King Kong» auf. Die darin verwendete Stop-Motion-Technik war für die damalige Zeit bahnbrechend. Der Riesenaffe, dessen Name sich von Kongo ableitet, wurde originär für den Film geschaffen. Man griff also nicht wie sonst üblich - etwa bei «Tarzan» - auf Vorlagen aus Literatur oder Comic zurück.

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      Das Urteil
      Hubschrauber greifen den Riesengorilla Kong an. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Kongs erster Auftritt ist spektakulär. Warner Bros.

      Sieht man über die unlogischen Story-Elemente hinweg, macht «Kong: Skull Island» grossen Spass. Denn Regisseur Jordan Vogt-Roberts vergrössert den Monsteraffen aus dem Original «King Kong» (1933) auf gigantische 30 Meter, zitiert ikonische Szenen aus dem Vietnam-Kriegsfilm «Apocalypse Now» (1979) und reichert das Ganze mit beisswütigen Fantasiesauriern an, die an «Jurassic Park» (1993) erinnern. Dazu erklingen Rock-Klassiker von Black Sabbath, Creedence Clearwater Revival oder David Bowie. Kinosause für das Kind in uns.

Kinostart: 9. 3. 2017