Hunkeler-Filmreihe in Gedenken an Mathias Gnädinger

Ausstrahlungsdatum
Ab Samstag, 2. Mai 2015, SRF 1
Text

Am 3. April 2015 verstarb der Schweizer Schauspieler Mathias Gnädinger im Alter von 74 Jahren. Spätestens seit seiner Hauptrolle in «Das Boot ist voll» gehörte er zu den wichtigsten Volksschauspielern der Schweizer Filmgeschichte. SRF 1 zeigt ab dem 2. Mai 2015 jeweils samstags nach 22 Uhr alle Hunkeler-Filme in Gedenken an die Schauspielerlegende. Auf der Webseite srf.ch/hunkeler stehen die genauen Sendezeiten und nach ihrer Ausstrahlung die Filme online zur Verfügung.


Mathias Gnädinger war einer der wichtigsten Schauspieler der Schweizer Filmgeschichte. Von 1968 bis kurz vor seinem Tod am 3. April 2015 spielte er in dutzenden Filmen und Serien mit. Zuletzt war er in «Usfahrt Oerlike» im Schweizer Kino zu sehen. Als undurchsichtiger Geschäftsmann Louis Lauener in «Der Bestatter» überzeugte er noch vor wenigen Monaten im Fernsehen seine Fans. Seinen eigentlichen Durchbruch brachte ihm 1981 die Rolle als Franz Flueckiger im oscarnominierten Schweizer Film «Das Boot ist voll». Seine Zusammenarbeit mit Xavier Koller im Flüchtlingsdrama «Reise der Hoffnung» wurde knapp ein Jahrzehnt später mit dem Oscar für den Besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

 

2004 spielte Gnädinger zum ersten Mal den Kommissär Hunkeler im Fernsehkrimi «Das Paar im Kahn». Der Film setzte den Startschuss für eine der erfolgreichsten Krimireihen im Schweizer Fernsehen. Hunkeler stammt aus der Feder des Basler Autors Hansjörg Schneider. Gnädinger verkörperte bis 2012 fünf weitere Male den charismatischen Kommissär, der zu seiner Paraderolle avancierte. In Gedenken an Gnädingers Lebenswerk wiederholt SRF 1 alle sechs Hunkeler-Filme an den folgenden Samstagen:

 

2. Mai, 23.20 Uhr: «Das Paar im Kahn»
Mathias Gnädingers erster Auftritt als Kommissär Peter Hunkeler, der in Basel als Aussenseiter in einem Mordfall unter Aussenseitern ermittelt.

 

9. Mai, 22.40 Uhr: «Tod einer Ärztin»
Hochsommer in Basel – aber kein Urlaub für Kommissär Hunkeler: Seine Hausärztin, als liberale Politikerin stadtbekannt, liegt ermordet in ihrer Praxis. Ein paar Junkies geraten in Verdacht.

 

16. Mai 2015, 22.35 Uhr: «Hunkeler macht Sachen»
Kommissär Hunkeler glaubt den Mörder zu kennen, der seinen Opfern die Ohren aufschlitzt. Aber er kann es nicht beweisen.

 

30. Mai, 23.15 Uhr: «Hunkeler und der Fall Livius»
Der Mord an einem alten Schrebergärtner muss von der Schweizer und der französischen Polizei gemeinsam untersucht werden. Man kommt sich in die Quere.

 

6. Juni, 23.40 Uhr: «Silberkiesel – Hunkeler tritt ab»
Der Kommissär wird Pensionär, doch Hedwig und das Elsass müssen warten. Das ist Hunkeler Lüdi schuldig, der seinetwegen im Koma liegt.

 

13. Juni, 22.10 Uhr: «Hunkeler und die Augen des Ödpius»
Hunkeler bleibt Hunkeler, auch im Ruhestand. Nur macht ihn die Liebe zum Theater fast blind für die Wahrheit. Das Leben ist nie so konsequent wie auf der Bühne – schon gar nicht bei Mord.

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