SRF Digital und «10vor10» mit Medienpreis Eugen ausgezeichnet

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Mit dem Eugen werden jährlich die besten Schweizer Beiträge im Informatikjournalismus ausgezeichnet. Zwei Medienpreise gehen dieses Jahr an Schweizer Radio und Fernsehen. An der Preisverleihung vom 31. Oktober 2013 erhielten Lucius Müller von der Redaktion SRF Digital sowie Florian Imbach und Mario Poletti vom Nachrichtenmagazin «10vor10» Auszeichnungen für ihre Beiträge.


Lucius Müller von der SRF Digital-Redaktion erhielt den Preis für die Serie «Computer im Beruf». In acht Videoporträts zeigt er, wie Computer den Berufsalltag verändern, sei es ein Garagist, eine Försterin, ein Spieleautor oder ein Landwirt – die Veränderungen sind subtil bis dramatisch. Die gewählte Form ist innovativ und eignet sich besonders für Porträts: Videos sind mit Fotos gemischt. Dazu erzählt die Person auf der Tonspur aus ihrem Alltag, was leicht angepasst auch am Radio zu hören war. Nach 2007 und 2011 ist dies die dritte Auszeichnung für die Digital-Redaktion von SRF.

 

Florian Imbach und Mario Poletti erhielten den Eugen für ihren Beitrag «Open Data – Staat ohne Geheimnisse». Zürich stellte als erste Schweizer Stadt Verwaltungsdaten gratis und öffentlich ins Internet. Dies war ganz im Sinne der weltweiten Bewegung Open Data. In anderen Ländern hat die Bewegung schon grössere Fortschritte erzielt: In England etwa sind im Internet die Spesen der Minister oder die Hygieneverhältnisse von Spitälern abrufbar. Der Beitrag von «10vor10» stellte die Bewegung in der Schweiz mit ihren Zielen vor.

 

Seit 1992 schreibt die Informatik-Dienstleisterin Bedag jährlich den Medienpreis Eugen für Informatikjournalismus aus. Dessen Verleihung bezweckt die Förderung und Unterstützung von allgemeinverständlichen journalistischen Arbeiten in deutscher, französischer und italienischer Sprache zum Thema Informatik.

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