Basler Film- und Medienkunstpreis für zwei SRF-Koproduktionen

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Der Basler Filmpreis ging an den Basler Regisseur Michael Koch für seinen Kinospielfilm «Marija». Mit dem Basler Filmförderpreis wurde Eva Vitija für den Kinodokumentarfilm «Das Leben drehen» ausgezeichnet. Beide Filme hat SRF koproduziert.


Der Kinospielfilm «Marija» von Michael Koch erzählt die Geschichte einer von Einwanderern geprägten Siedlung in Dortmund, in der die Kleinen auf Kosten der noch Kleineren kämpfen. Auch die Ukrainerin Marija versucht, ihre Lage zu verbessern. Das Spielfilmdebüt des Schweizers Michael Koch holt den Sozialkampf auf die Leinwand – und überzeugt durch Zurückhaltung.

 

Eva Vitijas Kinodokumentarfilm «Das Leben drehen» ist eine persönliche Spurensuche nach den überraschenden Wahrheiten, die sich hinter den Bildern ihres Vaters verstecken. Dieser war Dauerfilmer. Das ganze Familienleben hat er festgehalten – lückenlos, liebevoll, rücksichtslos. Nach seinem Tod erbt seine Tochter das Archiv und macht ihren eigenen Film daraus. Es ist eine Zeitreise ins Reich der Obsessionen.

 

Der Basler Film- und Medienkunstpreis wurde am 21. November 2016 in der Gare du Nord zum ersten Mal verliehen. Er ist Teil der neuen Förderung Film und Medienkunst der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Der Preis zeichnet hervorragende Filme und Medienkunstprojekte aus, die im vergangenen Jahr realisiert wurden.

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