SRF-Produktion «Neuland» gewinnt den Civis Fernsehpreis

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An der 29. Verleihung des Europäischen Civis Medienpreises für Migration, Integration und kulturelle Vielfalt erhielt die von SRF mitproduzierte Dokumentation «Neuland» die Auszeichnung im Bereich Information.


Der Civis Medienpreis zeichnet Programmleistungen aus, die sich in Radio, Fernsehen, Film und Internet um Klarheit und Wahrheit in der europäischen Einwanderungsgesellschaft bemühen. Für das Fernsehen im Bereich Information kürte die Jury die Dokumentation «Neuland» von Anna Thommen. Der Film ist eine Produktion von Schweizer Radio und Fernsehen, Fama Film und der Zürcher Hochschule der Künste.

 

Bei «Neuland» geht es um eine Integrationsklasse in Basel. Die Jugendlichen sollen innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur der Schweiz kennenlernen und hoffen, die Vergangenheit vergessen und in der Schweiz ihre Träume leben zu können. Der Lehrer der jungen Migrantinnen und Migranten macht sich keine Illusionen. Gleichwohl wird er nicht müde, den jungen Menschen den Glauben an sich selbst und eine bessere Zukunft zu lehren. Für die Jury ragt heraus, dass der Film Vorurteile über die verschiedenen Nationalitäten der Jugendlichen auflöst und die Menschen in all ihren Widersprüchen deutlich werden. Das Urteil: «Filmisch und dramaturgisch erstklassig.»

 

Neben «Neuland» erhielt auch die Dokufiction «EU: Kurz vor dem Crash? The Great European Disaster Movie» von Annalisa Piras den Civis Fernsehpreis im Bereich Information.

 

Die Preisverleihung fand am Donnerstagbend im Berliner Auswärtigen Amt statt. Mit 935 Programmen aus 21 EU-Staaten und der Schweiz kam es bei der diesjährigen Auflage des Civis Medienpreises zu einer Rekordbeteiligung.

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