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«DOK»: Kräuterwelten in den Alpen

Ausstrahlungsdatum
Sonntag, 11. März 2018, 15.00 Uhr, SRF 1
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Seit Jahrtausenden wachsen in den Alpen Pflanzen, die oft unscheinbar und doch sehr widerstandsfähig sind. Sie müssen Wind und Wetter trotzen – und viele haben Heilkräfte entwickelt, die Mensch und Tier gut tun. Anschliessend: Von Gletschern und Menschen – Aletsch der Grosse. Und: Im Schatten des Tambora – Der indonesische Vulkan und die Bündner Hungersnot.


Sonntag, 11. März 2018, 15.00 Uhr, SRF 1

«DOK»: Kräuterwelten in den Alpen

Seit Jahrtausenden wachsen in den Alpen Pflanzen, die oft unscheinbar und doch sehr widerstandsfähig sind. Sie müssen Wind und Wetter trotzen – und viele haben Heilkräfte entwickelt, die Mensch und Tier gut tun.

 

In unzugänglichen Alpentälern hatten die Menschen über Jahrhunderte hinweg keine andere Möglichkeit, als auf die Heilkraft der Natur zu vertrauen. Das Kräuterwissen war tief im Alltag der Bergbewohner verwurzelt – bis es im 20. Jahrhundert von der modernen Schulmedizin verdrängt wurde. Heute erleben die Kräuter der Alpen eine Renaissance. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein. Das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft.

 

Sonntag, 11. März 2018, 15.50 Uhr, SRF 1

«DOK»: Von Gletschern und Menschen – Aletsch der Grosse

Der Aletschgletscher ist der grösste Gletscher Kontinentaleuropas und zieht jährlich Tausende Touristen und Sportler, aber auch Wissenschaftler an. Der Film zeigt, wie die Menschen am Aletsch leben und wie sehr der Gletscher das Leben der Bergbewohner prägt.

 

Im Wallis liegt der rund 24 Kilometer lange und stellenweise bis zu 1,5 Kilometer breite Aletschgletscher. Auf Touristen, Berg- und Wintersportler sowie Wissenschaftler übt er gleichermassen eine starke Anziehungskraft aus. Der Aletsch wird genauestens von Glaziologen überwacht, denn in seinem Innern birgt er Lebensenergie in Form von Wasser. In der Dokumentation wird gezeigt, welche Arbeiten die Wissenschaftler am Rande des Gletschers verrichten und was den Aletsch und die Menschen am Fusse des Eismonuments miteinander verbindet. Auch die traditionellen Bräuche der Bergbevölkerung werden vorgestellt, ebenso die Bedeutung von Religion und Wissenschaft in der Region.

 

Sonntag, 11. März 2018, 16.35 Uhr, SRF 1

«DOK»: Im Schatten des Tambora – Der indonesische Vulkan und die Bündner Hungersnot

Welche Folgen hatte der Ausbruch des Tambora im fernen Indonesien für Graubünden, und mit welchen Strategien versuchten unsere Vorfahren, die Jahre im Schatten des Tambora zu überleben?

 

Es war der grösste Vulkanausbruch der letzten 25 000 Jahre. Im April 1815 verbreitet sich die Asche, die der Tambora in Indonesien ausspuckt, in der ganzen Nordhemisphäre, verfinstert die Sonne und wirft einen Schatten auf die Erde. Das Weltklima kühlt sich um zwei Grad ab. 1816 herrscht überall in Europa kaltes und nasses Wetter. Im Kanton Graubünden gibt es keinen Monat ohne Schnee. Die Ernten sind überall schlecht. Es folgt eine enorme Teuerung und 1817 die grosse Hungersnot mit zahlreichen Toten im Jahre 1818. In fiktiven Szenen veranschaulicht der Film den schwierigen Alltag während der Hungersnot. Historiker suchen, gestützt auf historische Quellen und bis anhin unbekannte Gerichtsdokumente, nach Antworten. Im Fokus steht das Schicksal der beiden armen Straftäter Onna Maria Beer und Romias Curschellas – beide stammten aus dem Tujetsch im Bündner Oberland, beide wurden wegen Mundraub zum Tode verurteilt.

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