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«Mini Beiz, dini Beiz» im Kanton Schwyz

Ausstrahlungsdatum
Montag bis Freitag, 11. bis 15. Dezember 2017, 18.15 Uhr, SRF 1
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Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, den Kanton Schwyz eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.


Es kämpfen um den Wochensieg:

 

Montag, 11. Dezember: Restaurant Sihlegg, Wollerau

Wirt Stefan Zollinger, 35, hat die Gaststätte 2011 von seiner Mutter übernommen, die das Restaurant drei Jahre zuvor eröffnete und leider unerwartet früh verstorben ist. Seither führt der gelernte Verkäufer das Lokal zusammen mit seiner Partnerin Manuela im Sinne seiner Mutter weiter. In den 80er-Jahren war die Beiz einmal eine Fasnachtshochburg, heute eine gediegene Landbeiz, die auch einen Weltrekord innehat. Stefan und sein Sihlegg-Team haben das längste Cordon bleu mit einer Länge von 25,8 Metern aus 160 Kilogramm Fleisch zubereitet. Heute servieren sie es in einer abgespeckten Variante, aber immer noch zu je 750 Gramm, welches auch Stammgast Gianluca Gigante, 44, unheimlich gut schmeckt.

 

Dienstag, 12. Dezember: Restaurant Verenahof, Wollerau

Als der frühere Pächter in Pension ging, hat das Wirtepaar Nadir Hrstic, 40, und seine Frau Arlena, 40, seine Chance genutzt und das Lokal übernommen. Sie wollten die Grundidee der kleinen Dorfbeiz weiterführen, haben aber einige bauliche und kulinarische Änderungen vorgenommen. So möchten sie Familien, aber auch Paare und Einzelpersonen ansprechen, die guten Geschmack und eine exzellente Küche schätzen. Generell orientieren sie sich an der Schweizer Traditionsküche und führen ganzjährig Mistkratzerli und Pouletflügeli auf der Karte. Während der Wildsaison ist das Wildfondue mit selbstgemachten Saucen der Renner. Heidy Hunkeler-Kümin, 74, war schon beim Vorbesitzer ein gern gesehener Gast, seit jedoch Nadir und Arlena das Lokal führen, ist sie noch öfter in ihrer Stammbeiz anzutreffen.

 

Mittwoch, 13. Dezember: Restaurant Eichli, Immensee

Zuerst eine Post, danach eine Bank – heute eine Gaststätte. Das Restaurant Eichli ist eines der ältesten Häuser in Immensee und wird heute von Wirtin Claudia Grienenberger, 37, und ihrem Mann und Koch Gilles, 48, geführt. Die sehr alte Küche wie auch ein alter Waschtisch, den Claudia auf dem Estrich gefunden hat und der jetzt als Brottisch in der Beiz dient, erzählen noch heute die Geschichte des Hauses und geben dem Eichli den nostalgischen Charme. Das Cordon bleu – mit geräuchertem Schinken und einem speziellen Alpkäse – und das Wienerschnitzel sind die Spezialitäten des Hauses. Des Weiteren steht das Tatar und natürlich der Schmorbraten hoch im Kurs, bei dem die Gäste per SMS informiert werden, wenn es wieder welchen hat. Diesen Handydienst hat sich auch Stephan Schmidt, 56, abonniert, der mindestens zehnmal im Monat im Eichli isst.

 

Donnerstag, 14. Dezember: Ristorante-Pizzeria Bacco, Brunnen

Seit 30 Jahren wird das Bacco als Familienbetrieb geführt. Wirt Donato Calo, 56, hat das Lokal von seinem Bruder übernommen und führt es zusammen mit Koch Guiliano Parisi, 39. Nebst der Monatskarte, die alle vier Wochen mit neuen Gerichten ausgetauscht wird, gibt es eine klassische Spezialitätenkarte mit Fleisch- und Fischgerichten, die kulinarisch quer durch Italien führt. Unter den Mitarbeitenden herrscht ein äusserst familiäres Verhältnis, das zeigt sich auch darin, dass viele schon über zehn Jahre im Betrieb mitarbeiten, der Pizzaiolo sogar schon seit 28 Jahren. Diese freundschaftliche Atmosphäre ist auch Urs Kunz, 56, aufgefallen, als er die Beiz vor acht Jahren für sich entdeckt hat. Trotz 40 Kilometern Anfahrtsweg ist er mindestens dreimal im Monat im Bacco anzutreffen.

 

Freitag, 15. Dezember: Boutique-Design Hotel Caschu Alp, Stoos

Camilla Schuler, 52, und ihr Mann Paul, 67, haben das ehemalige Hotel Montana gekauft und vier Monate unter diesem Namen weitergeführt. Danach hat das Wirtepaar das ganze Haus niedergerissen und neu gebaut. Vor drei Jahren eröffneten sie das Caschu Alp, welches sie seither als Designhotel mit hochwertiger Küche führen. Das Chateaubriand – welches früher nur auf Vorbestellung serviert wurde – lief so gut, dass sie es nun stets auf der Menükarte führen. Ob Mistkratzerli, Gnocchi oder Linguine, alles wird selbst angefertigt. Passend zu den Speisen wird auch aufs Ambiente viel Wert gelegt; das heimelige Stübli ist ein wahres Schmuckstück und wird immer wieder neu dekoriert. Wohl fühlt sich hier auch Stammgast Max Iten, 62, der selbst 20 Jahre in der Hotellerie tätig war und seit der Eröffnung immer wieder gerne im Caschu Alp einkehrt.

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