Vermögen gesperrt Auch die EU zieht gegen Nordkorea die Schraube an

  • Die EU-Staaten verhängten Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen 13 weitere nordkoreanische Regierungsverantwortliche und Organisationen, wie der Rat mitteilte.
  • Betroffen ist unter anderem die nordkoreanische Staatsbank Foreign Trade Bank (FTB).
  • Damit stehen nun insgesamt 160 Personen und Organisationen auf der Schwarzen Liste der EU.

Anfang August hatte bereits die UNO ihre Strafmassnahmen gegen Nordkorea verschärft. Der UNO-Sicherheitsrat votierte einstimmig dafür, der Regierung in Pjöngjang Exporteinnahmen in Höhe von rund einer Milliarde Dollar zu entziehen. Dem stark isolierten asiatischen Land soll damit der Geldhahn zugedreht werden.

Nordkorea hatte zuletzt Interkontinentalraketen getestet, die nach Angaben der Regierung Ziele auf dem US-Festland erreichen können. Danach verschärfte sich der Ton zwischen Washington und Pjöngjang deutlich.