Margarathenstich «Abstruse Argumente, haltlose Behauptungen»

Die Gegner würden im Abstimmungskampf die Glaubwürdigkeit der BLT aufs Spiel setzen, sagt BLT-Direktor Andreas Büttiker.

Eigentlich habe er sich nicht in den Abstimmungskampf um den Margarethenstich einmischen wollen, sagt Andreas Büttiker, Direktor der Baselland Transport AG (BLT). Aus Fairness habe er sowohl Befürwortern als auch Gegnern Gratiswerbung in den Fahrzeugen ermöglicht.

Doch je länger dieser Abstimmungskampf nun dauert, desto abstruser würden die Argumente der Gegner. «Sie spielen mit der Glaubwürdigkeit der BLT als Unter-nehmen», sagt Büttiker. Deshalb wolle er den «haltlosen Behauptungen» nun mit Fakten entgegentreten.

Am Anfang sah es nach einem harmonischen Abstimmungskampf aus. So liess zum Beispiel BLT-Direktor Andreas Büttiker Befürworter und Gegner gratis Plakate in den BLT-Trams aufhängen.

 

Doch inzwischen ist der Abstimmungskampf härter geworden. Gegner und Befürworter werfen sich gegenseitig vor, den Abstimmungskampf mit falschen Behauptungen zu führen. Besonders sauer ist BLT-Direktor Andreas Büttiker die Aussage der Gegner aufgestossen, es gebe einen Plan B in der Schublade, sollte der Margarethenstich abgelehnt werden.

Die Idee dieses Plan B, das 17er-Tram via Heuwaage und Markthallen-Kreuzung zum Bahnhof SBB fahren zu lassen, habe man tatsächlich einmal geprüft, sie sei aber betrieblich untauglich, sagt Büttiker. Bei der Heuwaage müsste man eine viel zu enge Kurve bauen und die Marktplatz-Kreuzung würde mit einem zusätzlichen Abzweiger noch stärker belastet. Das Referendumskomitee auf der anderen Seite bestreitet diese Aussagen. Gemäss ihrer Einschätzung wäre die Variante Heuwaage-Markthallenkreuzung günstiger und praktikabler.