«Wir stehen für christliche Werte ein»

Die Basler Mission 21 feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen. Am Anfang der Geschichte der Mission 21 stand die Verbreitung des Evangeliums im Zentrum. Heute sind die Missionare mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Was heisst Christin sein in Afrika in Zeiten von IS und Boko Haram?

Vor 200 Jahren haben ein paar Basler mit dem Missionieren angefangen. Sie gingen in fremde Kulturen wie zum Beispiel Afrika und haben dort versucht, den Leuten das Evangelium zu vermitteln. Vor allem in den Anfängen seien Fehler passiert, gibt Claudia Bandixen zu. Viele Menschen seien gestorben und ergänzt: «Erst als die Missionare bereit waren von den afrikanischen Völkern zu lernen, erst dann haben sie überlebt.»

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Mehr zur Person

Claudia Bandixen ist seit drei Jahren Direktorin der Mission 21. In den 1990er Jahren war sie in Chile selber missionarisch tätig.

Claudia Bandixen ist nach wie vor fest davon überzeugt, dass es richtig ist, den Menschen in Afrika die christlichen Werte näher zu bringen. Auch oder gerade im heutigen Afrika. Als Beispiel spricht Claudia Bandixen von ihrer letztjährigen Erfahrung in Nigeria. Sie war dort während den brutalen Angriffen der Terrororganisation «Boko Haram».

In solchen Fällen sei ihre Arbeit besonders gefragt, sagt Claudia Bandixen. Sie würden die afrikanischen Christen unterstützen, für die Gewalt eben kein gangbarer Weg sei.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)