Mit Herzblut, Mut, Glück und Geduld zum eigenen Unternehmen

Am MäntigApéro des Regionaljournals und der SRG Bern Freiburg Wallis erzählten Olmo-Gründer Francis Pauchard, Glaceunternehmerin Susanna Moor und App-Entwickler Beni Hirt vom spannenden und manchmal auch steinigen Weg von der Geschäftsidee zum erfolgreichen Unternehmen.

Am Anfang steht eine gute Idee. Bei Olmo-Gründer Francis Pauchard waren es aussergewöhnliche Kleider, die es in Bern nicht zu kaufen gab. So machte er sich auf und kaufte im Ausland und in Brockenhäusern der Region allerlei Klamotten zusammen, die er dann in seinem Geschäft in Bern verkaufte. «Ich habe alle Kleider meiner Mutter zum Waschen und Bügeln gebracht.» Aus der Secondhand-Idee wurde eine erfolgreiche Ladenkette für Trendmode.

Lange Schlangen vor der Gelateria

Die Liebe zur Glace in Italien und eine kleine Garage in der Länggasse standen am Anfang der Gelateria di Berna von Susanna Moor. Was am Anfang als kleiner Zulieferer für Gastrobetriebe gedacht war, wurde zum Renner. Die Glacefabrikanten werden schier überrannt, es bilden sich jeweils lange Schlangen vor den drei Geschäften in Bern. Sie habe die ganze Zeit mit gut gelaunten Menschen zu tun, sagt Susanna Moor. «Niemand geht Glace essen, wenn er schlecht gelaunt ist.» Trotz des Erfolgs hat sie ihren angestammten Job als Juristin (noch) nicht an den Nagel gehängt.

«Lieber Business als Businesspläne»

Beni Hirt wollte immer schon eine eigene Firma gründen. Es gehe nicht darum, der eigene Chef zu sein, er wolle einfach seine Ideen verwirklichen. Und dies hat er mit der Firma Apps with love geschafft. «Ich mache lieber Business als Businesspläne.» Heute tüfteln schon 15 Leute in seiner Firma an neuen Apps herum. Er könne sich nicht vorstellen, wieder irgendwo als Angestellter zu arbeiten.