Anhaltende Grippewelle Spital in Sitten seit Tagen überbelegt

In die Spitäler des französischsprachigen Wallis kommen pro Tag 50 neue Grippe-Patienten. Die 662 Betten sind seit einigen Tagen alle belegt. Dazu kommen Patienten nach Schneesportunfällen.

Das Spital Sitten mit dem Wegweiser «Urgences» Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Spital Sitten verschiebt nicht dringende Operationen wegen den vielen Grippepatienten. Keystone

Das Spital Sitten hat die Zahl der Betten pro Zimmer bereits auf das Maximum erhöht. Wie es in einer Mitteilung heisst, müssten allenfalls Patienten in andere Spitäler verlegt oder nicht dringende Operationen verschoben werden.

«Hinzu kommen Patienten nach Schneesportunfällen, die wegen den schwierigen Schneeverhältnissen oft schwere Verletzungen erleiden», sagt Redouane Bouali, medizinischer Direktor der Spitäler des französischsprachigen Wallis. Und die Grippe verbreite sich zur Zeit etwas schneller als üblich.

Deutschschweizer Spitäler für Jahreszeit normal belegt

Auch die Spitäler im Berner Oberland sind gut belegt. Die Spitäler der fmi-Gruppe seien recht voll, allerdings nicht wegen einer signifikanten Zunahme von Grippepatienten, sagte Sandro Hügli, Leiter PR und Marketing auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zur fmi-Gruppe gehören die Standorte Frutigen, Meiringen und Interlaken.

Ähnlich klingt es beim Spital Thun. Die Grippewelle habe in diesem Jahr früher eingesetzt. Über die Festtage habe das Spital deshalb viele Grippefälle verzeichnet, auf jeden Fall mehr als im Vorjahr, wie Marie-Anne Perrot, Leiterin Kommunikation und Marketing der Spitalgruppe STS auf Anfrage sagte. Das Spital sei im Winter immer gut ausgelastet, wozu auch die Grippe ihren Teil beitrage.

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