Reiseanbieter in Geldnot Weniger Aussteller an der Berner Ferienmesse

An der Berner Ferienmesse auf dem Bernexpo-Gelände stellen dieses Jahr 300 Anbieter aus. Das sind rund ein Viertel weniger als in den zwei letzten Jahren. Terrorangst sei aber nicht der Grund, betonen die Organisatoren.

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Bildlegende: Viele Reiseanbieter müssen sparen – und stellen deshalb vermehrt zusammen aus. ZVG/Ferienmesse Bern

Rund 100 Aussteller weniger als in den zwei letzten Jahren präsentieren sich an der diesjährigen Berner Ferienmesse, die am Donnerstag begonnen hat und noch bis am Sonntag dauert. Grund dafür sei vor allem administrativer Natur, betont Messeleiterin Gaëlle Grosjean. Viele Aussteller hätten sich dieses Jahr als Mitaussteller angemeldet, und würden deshalb nicht eigenständig zählen.

Wie sieht es denn aus mit der Angst vor Terror – schreckt nicht auch diese potenzielle Ferienbucher ab? «Von den Reisebüros hört man schon, dass weniger Buchungen gemacht werden», so Grosjean. «Aber es nicht gerade alarmierend.» Die Angst vor Terroranschlägen sei da. Aber die Leute würden sich einfach für eine andere Feriendestination entscheiden, das heisst, es findet eine Verlagerung statt, die sich nicht schlecht auf die Ferienmesse auswirke, so Grosjean.

Messe ist nicht kleiner

Die Berner Ferienmesse 2017 sei aber nicht kleiner als bisher, sagte Grosjean weiter. Die 300 Aussteller dieses Jahres belegten dieselbe Fläche wie die je etwa 400 der vergangenen zwei Jahre.

Die Organisatorin Bernexpo AG erwartet auch nicht weniger Besucherinnen und Besucher als in den letzten Jahren, nämlich etwa 40'000. Auch Reiseanbieter für Länder wie etwa die Türkei sind vertreten.