Uni St. Gallen streckt Fühler aus

Die Uni eröffnet ein Institut in Sao Paolo in Brasilien. Damit soll den Studierenden ein Auslandsemester in einem aufstrebenden Schwellenland ermöglicht werden.

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Bildlegende: Raus aus dem Hörsaal. Die Uni St. Gallen ermöglicht ihren Studenten ein Semester in Südamerika. Keystone

Brasilien ist eines der aufstrebenden Länder auf dem südamerikanischen Kontinent. Deshalb sei es für die Uni St. Gallen interessant, vor Ort ein eigenes Institut zu eröffnen, sagt Ulrike Landfester, Vizedirektorin der Uni.

Ein Auslandsemester für 70 Studenten

«Unsere Studenten können so in einer wirtschaftlich und politisch dynamischen Region wichtige Kontakte knüpfen und erhalten Einblick in die Prozesse der aufstrebenden Region», sagt Landfester. Geplant ist, dass regelmässig bis zu 70 Studenten in Brasilien sein werden. Sie werden dann auf die Universitäten vor Ort verteilt.

Die Uni St. Gallen hat bereits Erfahrungen mit Instituten im Ausland. Das erste eröffnete sie in Singapur.