«99 Elefanten» verzaubert das Kinderpubilkum

Im Kinderstück des Luzerner Theaters verzaubert der Luzerner Magier Alex Porter mit kleinen Zaubertricks und Musik sein Publikum. Die Mischung aus Zirkus, Zaubershow und Musical ist so farbenfroh und unterhaltsam, dass die Handlung völlig zweitrangig wird.

Ein Mensch als Hase verkleidet und ein Zauberer vor einem Zirkuswagen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Riesenhase und August, der Zirkusdirektor und Zauberer. zvg

Der Zauberer und Zirkusdirektor August, gespielt von Alex Porter, muss um die Existenz seines Wanderzirkus bangen. Nur mit einem neuen Zaubertrick kann er wieder mehr Leute in den Zirkus locken. Deshalb versucht August seinen kleinen Hasen, den er normalerweise aus seinem Hut zaubert, in einen Riesenhasen zu verzaubern. Leider misslingt ihm der Zaubertrick.

Eine Frau mit Zylinder steht auf der Bühne, neben ihr eine grosse Kanone. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die böse Grosswildjägerin will den Hasen töten. zvg

Doch dann beginnt August zu träumen. In seinem Traum gelingt ihm der Zaubertrick, doch eine Grosswildjägerin hat es auf den Riesenhasen abgesehen. Als Gegenleistung, dass die Jägerin den Hasen am leben lässt, verspricht August ihr 99 Elefanten. Zusammen mit seiner Zirkus-Entourage und der Jägerin reist er nach Indien auf der Suche nach den Elefanten. Auf dieser Reise passieren August und seinen Freunden spannende Abenteuer.

Das Kinderstück ist voll mit kleinen, teilweise sehr verblüffenden Zaubertricks, schönen Liedern, akrobatischen Nummern und einem liebevoll gestalteten Bühnenbild. Während der langen Reise und den vielen Zaubertricks des Zauberers Alex Porter, geht die nicht ganz einfache Handlung verloren und wird zweitrangig. Dies hat das Premierenpublikum, bestehend aus 500 Kindern aber nicht gestört, am Schluss wurde frenetisch eine Zugabe gefordert.