Neue Entwicklungsmöglichkeiten Kurhaus am Sarnersee erhalten und breiter nutzen

Das Areal des Kurhauses am Sarnersee soll künftig breiter genutzt werden können. Die zuständige Stiftung beantragt eine Anpassung des Bau- und Zonenreglements. Der alleinige Betrieb des Kurhauses sei auf Dauer nicht rentabel.

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Bildlegende: Das Kurhaus-Areal am Sarnersee soll künftig breiter genutzt werden können. zvg

Wie die Gemeinde Sarnen am Donnerstag mitteilte, liegen die Pläne für zusätzliche Nebennutzungen in der Spezialzone Bruderklausenhof ab Freitag öffentlich auf. Die Stiftung will mit einer Anpassung das langjährige und beliebte Kurhaus erhalten und weiterentwickeln.

Auch Neubau geplant

Die finanzielle Situation des Kurhauses habe laufend verbessert werden können, für sich allein sei es aber nach wie vor nicht rentabel, heisst es im Planungsbericht. Voraussetzung für das Weiterbestehen sei eine nachhaltige Finanzierung durch weitere, verwandte Aktivitäten.

Neben dem bisherigen Betrieb des Erholungsheims stehen ein Rehabilitationszentrum, Seminarangebote, Infrastruktur für alternative Medizin, Wohnen im Alter mit Betreuung und Servicedienstleistungen sowie Behindertengerechte Hotellerie zur Diskussion. Die Stiftung hat vor, das Gebäude des Schwesternheims von 1979 mittelfristig durch einen Neubau zu ersetzen.

Das Kurhaus am Sarnersee gehörte für rund 100 Jahre zur schweizweit bekannten Sarner Schule für Gemeindekrankenpflege. Die Schule wurde 2010 geschlossen. Danach wurde das Kurhaus von der heutigen Stiftung Zukunft Alter - Wohnen und Betreuung weiterbetrieben, die auch eine Altersresidenz im Ort führt.