Weniger Umsatz aber mehr Reingewinn für Kühne+Nagel

Das Logistikunternehmen Kühne+Nagel mit Sitz in Schindellegi im Kanton Schwyz hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Profitabilität gesteigert. Doch das Unternehmen spürt negative Währungseffekte.

Bürogebäude von Kühne+Nagel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit dem Logistik-Geschäft hat Kühne+Nagel mehr Gewinn eingefahren. Keystone

Kühne+Nagel erwirtschaftete 2015 einen Nettoumsatz von 16,7 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 4,4 Prozent. Der Logistiker teilt am Mittwoch mit, Währungseffekte hätten den Nettoumsatz negativ beeinflusst.

Das Logistikgeschäft ist im Vergleich zum Vorjahr gut gelaufen. Den grössten Anteil dazu hat das Europa-Geschäft beigetragen mit knapp 56 Prozent, gefolgt von Amerika und Asien-Pazifik. Der Reingewinn ist um gut fünf Prozent auf knapp 680 Millionen Franken gestiegen.

Neuer Verwaltungsratspräsident

In einer separaten Meldung teilt Kühne+Nagel zudem mit, dass im Mai Jörg Wolle das Präsidium des Verwaltungsrats übernehmen soll. Wolle ist derzeit CEO von DKSH und soll auch dort das Verwaltungsratspräsidium übernehmen. Der bisherige VR-Präsident Karl Gernandt soll Präsident der Kühne Holding AG werden.