Cindy und die Delfine - ein bewegender Therapiebericht

Aus Reporter vom 03.01.2007, 12:00 Uhr

Cindy und die Delfine - ein bewegender Therapiebericht

Eine außergewöhnliche Therapie soll neue Hoffnungen vermitteln: Schwimmen mit Delfinen weckt bisher ungenutzte Kräfte bei schwerstbehinderten Kindern. Darauf hofft auch Cindy, 15, der die Ärzte kaum Überlebenschancen gaben. Cindy Gorski, 15, ist ein aufgewecktes Mädchen, das schon früh um sein Leben kämpfen musste. Aufgrund einer Virusinfektion der Mutter während der Schwangerschaft, sind grosse Teile ihres Gehirns verkalkt. Bei der Geburt gaben die Ärzte Cindy keine Chance, jemals ein normales Leben führen zu können. Ihre Leber funktionierte nicht und sie war extrem schwach. Da 97% der Neugeborenen, die mit diesem gefährlichen Virus infiziert sind, nur mit schwersten Behinderungen überleben, empfahlen die Ärzte der Mutter, das Kind von Anfang an in ein Pflegeheim zu geben. Cindy hat zwar schon viel erreicht: Inzwischen geht sie in die Kleinklasse der 1. Sekundarstufe in Glattbrugg. Aber es ist ein harter und langer Weg, ein ständiges auf und ab. Das Leben des Mädchens ist von Therapien bestimmt, die von Cindy enorme Ausdauer verlangen. Doch eines Tages hat Cindy von allem genug, sie will nicht mehr in die Therapie. Nur indem Mutter Roza, 40, zustimmt, Cindys Herzenswunsch – einmal mit Delfinen zu schwimmen – erfüllt, bleibt die Hoffnung, dass nicht alles bisher Erreichte in einem grossen Desaster endet. Reporter zeigt, was Cindys grosses Abenteuer auslöst und ob die Hoffnungen ihrer Mutter durch die Delfintherapie in Florida erfüllt werden können. Wiederholungen: Donnerstag, 4. Januar 2007, 05.35 Uhr auf SF 1 Dienstag, 9. Januar 2007, 11.30 Uhr auf SF 1
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