Häuptlingssohn und Architekt: Diébédo Francis Kéré

Aus Kulturplatz vom 24.11.2010, 22:59 Uhr

Häuptlingssohn und Architekt: Diébédo Francis Kéré

Francis Kérés Karriere klingt wie ein modernes Märchen: als Sohn eines Stammeshäuptlings in Burkina Faso geboren, besuchte er als erster seines Dorfes eine Schule. Er schaffte den weiten Weg zum Studium in Deutschland, wurde ein erfolgreicher Architekt und kehrte immer wieder in sein Dorf zurück, um zusammen mit der Bevölkerung zwei berühmte Schulen zu bauen. Nun hat Francis Kéré – der auch der Baumeister des projektierten afrikanischen Operndorfes des verstorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief ist – den höchstdotierten Schweizer Architekturpreis erhalten. Beitrag: Barbara SeilerEine Ausstellung zu Kérés Architektur ist in der Galleria nell’Accademia in Mendrisio zu sehen
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