Burnout - wenn die Seele streikt

Aus Sternstunde Philosophie vom 14.03.2010, 11:01 Uhr

Burnout - wenn die Seele streikt

Immer erreichbar, immer flexibel, immer verfügbar sein – das sind die heutigen Bedingungen an den arbeitenden Menschen. Die modernen Kommunikationsmittel machen’s möglich. Wir verplanen jede freie Minute, ob privat oder beruflich: Wir optimieren uns immer weiter. Die Kehrseite davon ist eine rasant wachsende Zahl an Burnout-Patienten. Bereits 2004 kostete der Stress am Arbeitsplatz noch circa 4,2 Milliarden Franken. Heutige Schätzungen gehen von 9 Milliarden aus. Der extreme Erschöpfungszustand ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und erreicht auch diejenigen, die vor einer Überforderung durch die Informationsflut gewarnt haben. Eine von ihnen ist Miriam Meckel, Professorin für Corporate Communication an der Universität in St.Gallen. Sie litt an einem Burnout und hat nun in einem Buch analysiert, was geschieht, wenn wir ständig unterwegs sind und permanent kommunizieren. Mit Miriam Meckel spricht Nathalie Wappler.
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