Die Güsel-Helden des Gurtenfestivals

Wenn morgens um 5 Uhr die letzten Partywölfe in die Zelte fallen, machen sich die guten Seelen vom Gurten an die Arbeit und bringen das Gelände wieder auf Vordermann. Aber wer macht denn das bitte freiwillig? Wir haben nachgeforscht und sooo freiwillig ist das alles nicht.

Einen gratis 4-Tages-Pass für den Gurten ist Grund genug, morgens um fünf für zwei Stunden den ganzen Müll aufzusammeln.

Es ist verrückt, was da alles liegenbleibt auf dem Gurten. Neben Zigaretten, Plastikflaschen- und Bechern, Hüten, Rucksäcken, Geldbörsen, Handys und BHs - und in grossen Mengen Höschen und Socken. Warum auch immer...

«  Viele Höschen und vor allem Socken finden wir jeden Morgen. »

Helferin

Aber nicht nur der Müll muss weg - sondern auch schlafende «Überbleibsel». Um diese restlichen Besucher kümmern sich aber nicht die Helfer, sondern die zweite Truppe: die «Good Morning Crew».

Ein übriggebliebener Besucher wird sanft geweckt und nach dem Tagespass gefragt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein übriggebliebener Besucher wird sanft geweckt und nach dem Tagespass gefragt. SRF

Zu diesen gehört beispielsweise Iris Balmer Jordi, welche schon seit 22 Jahren zur Putzequipe gehört - und auf dem Gurten wohl schon alles gefunden hat. Besucher ohne gültigen Tagespass werden dann freundlich aber bestimmt vom Festivalgelände geführt - egal in welchem Zustand.

Und dann ist er wieder sauber, der «Güsche», und bereit für die nächsten Konzerte. Um diese Zeit sind dann auch die letzten Party-Wölfe endgültig weg...

Die letzten Party-Wölfe vom Gurten