Rapper Fler und seine Tipps an Kinder, die im Heim aufwachsen

Fler bezeichnet sich selbst als Bad Boy der Deutschrap-Szene, zeigt sich in unserem Interview aber von einer ganz anderen Seite. Anstatt aggressiver Rumprahlerei reflektiert der Berliner Rapper über seine schwierige Jugend.

Rapper geben gerne mit ihrem Vorstrafenregister an. Nicht so Fler. Anstatt bei uns im Interview auf dicke Hose zu machen, ist dem Berliner Rapper seine kriminelle Seite sichtlich unangenehm. Schliesslich ist es ihm aufgrund seiner Vorstrafen auch nicht erlaubt, in die USA einzureisen.

Stattdessen gibt Fler, der in einem Kinderheim gross geworden ist und auf kein gutes Elternhaus zählen konnte, Tipps, wie man es als Jungspund besser machen könnte.

«Es geht in einem Heim nicht darum, was du machst, sondern viel eher darum, welche Sachen du nicht machst. Also: Nimm keine Drogen, achte auf dich, bleib in der Spur – und eben: keine Scheisse mit Drogen machen!»

Reif für die Insel – aber keine Zeit für Urlaub

Am Beispiel von Fler merkt man: das Leben eines vielbeschäftigten Rappers ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Auf die Frage, wie denn der perfekte Urlaub für ihn aussehe, antwortet der Rapper trocken: «Ich war seit zwei Jahren nicht mehr im Urlaub. Wie mein perfekter Urlaub aussieht, finde ich dann heraus, wenn ich mal wieder Urlaub machen kann. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wann das sein soll.»

Eines kann Fler jedoch schon jetzt sagen: «Tagelang am Strand liegen geht gar nicht. Da bin ich viel zu unruhig.» (Vielleicht helfen ihm ja unsere Ausflugstipps weiter?)