Basilikum-Pesto – ein Klassiker der Sommerküche

Heutzutage ist Basilikum ein – mit Verlaub gesagt – geradezu hundskommunes Kraut. Er aromatisiert oder dekoriert so ziemlich alles – vom Tomaten-Sugo, über den Caprese bis hin zum Basilikum-Glacé.

Basilikum-Pesto im Glas und ein Teller Pasta mit Pesto.
Bildlegende: Klassiker der italienischen Küche – Basilikum-Pesto. zVg

Heute gehört Basilikum beim Grossverteiler zum fixen Angebot. Und wer Basilikum will, muss deswegen nicht extra zum Italiener.

Noch Anfangs der 1980er Jahre war dem nicht so. Damals, war Basilikum in unseren Breitengraden noch ein eher unbekanntes und exotisches Kraut. Und selbst unsere SRF 1-Kochredaktorin Maja Brunner hat gestaunt, als man ihr vor über 30 Jahren in Italien zum allerersten Mal Basilikum aufgetischt hat. Nicht in Form von ein paar dekorativen Blättchen, sondern in rauen Mengen zu Pesto verarbeitet. Dies war der Beginn einer grossen Liebe zum klassischen Basilikum-Pesto.

Drei Tipps:

  • Machen Sie immer gleich die doppelte oder dreifache Portion Pesto. So haben Sie nur einmal die Arbeit und zwei- oder dreimal den Genuss.
  • Mit etwas Olivenöl übergossen, hält sich der Pesto ein paar Tage im Kühlschrank.
  • Wollen Sie einen Pesto-Vorrat für den Winter anlegen, füllen Sie den Pesto wie gewohnt in kleine Gläser ab (z. Bsp. Weck-Gläser) und stellen Sie diese in den Tiefkühler. Überkommt Sie im Winter die Lust auf etwas Sommer auf dem Teller, dann holen Sie Ihren Pesto-Vorrat aus dem Tiefkühler. Ein kleines Glas Pesto ist im Handumdrehen aufgetaut.

Redaktion: Maja Brunner