Klimafreundlich essen – Die Eaternity-App im Test

Unser Essen produziert Treibhausgase. Und das nicht zu knapp. Über 30 Prozent aller Treibhausgase entstehen bei der Produktion unserer Nahrung, bei deren Verarbeitung, beim Transport und bei der Verpackung unserer Lebensmittel.

Familie beim Essen. Vater hält ein Samartphone in den Händen.
Bildlegende: Symbolbild. Keystone

In Zahlen gesagt sind das in Europa und in den USA pro Person und Jahr an die 2,7 Tonnen CO2. Allein durch unser Essen. Darüber sollten wir uns Gedanken machen, sagt das ETH Start-Up «Eaternity» und hat eine kostenlose App entwickelt. Diese lässt einen auf eine im Moment noch bescheidene Sammlung klimafreundlicher Menüs zugreifen und berechnet, wieviel Treibhausgase bei der Produktion der Zutaten für unsere eigenen Menüs entstehen.

Dank klimafreundlicher Menüs könnten wir laut «Eaternity» Treibhausemissionen, die im Zusammenhang mit unserem Essen entstehen, um etwa 50 Prozent senken.

Als Faustregel gilt: Wer möglichst klimafreundlich essen will, kocht wenn immer möglich mit saisonalen, regionalen und pflanzlichen Produkten.

Redaktion: Maja Brunner