Theorien des Essens

Essen ist mehr als nur eine Notwendigkeit. Essen ist immer auch mit sozialen, kulturellen und ästhetischen Phänomenen verbunden, die sich einem nicht immer auf Anhieb erschliessen.

Tischrunde.
Bildlegende: Essen ist mehr als nur eine biologische Notwendigkeit. colourbox

Deshalb haben sich Philosophen, Historiker, Soziologen, Anthropologen, Ethnologen und Psychologen mit den unterschiedlichsten Fragen rund um das Essen befasst und versucht, aus ihren Erkenntnissen erhellende Theorien abzuleiten.ine gute Auswahl der wichtigsten Theorien rund um das Essen ist jetzt in einem Sammelband erschienen, der den Titel «Theorien des Essens» trägt. Die ausgewählten Texte befassen mit den unterschiedlichsten Phänomenen rund um das Essen. Es handelt sich entweder um Aufsätze oder Auszüge aus Büchern, die alle im 20. Jahrhundert publiziert wurden.

Die nach inhaltlichen Kriterien geordneten und in einer längeren Einleitung vorgestellten und kommentierten Texte stammen von so bekannten und interessanten Autoren wie Elias Canetti, Walter Benjamin, Sigmund Freud, Norbert Elias, Pierre Bourdieu oder Claude Lévi-Strauss (um nur ein paar zu nennen). Wer sich also einen Überblick über die wichtigsten Theorien des Essens aus der Sicht des 20. Jahrhunderts verschaffen möchte, ist mit diesem Sammelband gut bedient.

Theorien des Essens, herausgegeben von Kikuko Kashiwagi-Wetzel und Anne-Rose Meyer (Suhrkamp Verlag).

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Rudolf Trefzer