Abgespaced

  • Sonntag, 9. April 2017, 22:10 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 9. April 2017, 22:10 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 10. April 2017, 2:50 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 15. April 2017, 15:40 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 16. April 2017, 4:15 Uhr, SRF 1

Geschichten aus dem All, Abstecher in virtuelle Welten und berauschende Substanzen: Bei "Aeschbacher" wird es abgespaced.

Geschichten aus dem All, Abstecher in virtuelle Welten und berauschende Substanzen: Bei "Aeschbacher" wird es abgespaced. Für Patrick Hohmann ist kein Weg zu weit: Er macht Uhren aus Sojus-Raketen, die im Weltall waren. Philomena Schwab ist Game-Entwicklerin und international ein gefragtes Talent in der Tech-Branche. Apotheker Manfred Fankhauser weiss um die Heilkraft von Cannabis und hat damit Pionierarbeit geleistet. Und: Rat gefragt? Kafi Freitag beantwortet drängende Fragen des Lebens - unzensiert und entwaffnend ehrlich.

Beiträge

  • Patrick Hohmann

    hatte einen sicheren Job und eine fortgeschrittene Familienplanung, als er entschied: «Ich mache eine Raketenuhr». Beim Joggen überfiel ihn die Idee, die sein gewohntes Leben auf den Kopf stellte. In der Wüste Kasachstans sammelte er Teile von russischen Sojus-Raketen, die nach dem Start zurück auf die Erde gefallen waren. Mit Metallurgen tüftelte er an einem schier unmöglichen Verfahren, aus Raketentüren Zifferblätter herzustellen. Das Resultat ziert nun sein Handgelenk: eine Uhr mit einer Raumfahrtsgeschichte.

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  • Philomena Schwab

    hat es auf die Liste «30 under 30 – Technology» des US-Wirtschaftsmagazins Forbes geschafft. Für ihre Bachelorarbeit in der Fachrichtung Game Design an der Zürcher Hochschule der Künste entwickelte sie ein Spiel, in dem es darum geht, eine Tierart vor dem Aussterben zu bewahren. «Niche» kam so gut an, dass sogar Fördergelder flossen: «Ich musste eine GmbH gründen, weil wir plötzlich Geld verdienten», staunt die Zürcherin selbst. Mit einem Geschäftspartner führt sie nun ihr eigenes Gamestudio und heckt neue Ideen aus. In der virtuellen Welt – und in Philomenas Kopf – ist fast alles machbar.

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  • Manfred Fankhauser

    verkauft Cannabis als medizinisches Heilmittel. «Nicht der Stoff macht süchtig, sondern das Thema», schmunzelt der 54-Jährige, der mit seiner Frau in Langnau im Emmental eine Apotheke führt. Cannabis wirkt bei Patienten mit MS, Alzheimer oder grünem Star. So vielfältig die Beschwerden, so simpel die Behandlung: Ein paar Tropfen THC-haltiges Dronabinol wirken Wunder. Fankhauser ist ein Pionier der Cannabis-Medizin. Dank spitzfindigem Ausloten von Gesetzeslücken sind seine Erfahrungen europaweit einzigartig und für die weitere Forschung von unschätzbarem Wert.

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  • Kafi Freitag

    weiss Antworten auf die Fragen des Lebens. Aus einer Not kreierte sie 2011 einen Blog, auf dem sich Kafi als Ratgeberin anpries. Bald ging die Seite durch die Decke und die Fragen füllten ihre Mailbox: Was soll ich nur werden? Sollen wir zusammenziehen? Darf ich meine Kinder anschreien? Die 41-Jährige, bekannt für ihre roten Haare und ihre grosse Klappe, bringt die Sachen ohne Umschweife auf den Punkt. «Menschen, die nichts wagen, langweilen mich», meint sie und fordert mit ihrem Tatendrang und eigenen Beispiel auf, mehr für sich einzustehen.

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