Ein heisser Flirt

Zu Gast bei Kurt Aeschbar ist Ben Salem mit seinen Kamelen, Karin Betz die Tangotänzerin, Isabelle Kölbl und Daniel Wernli und der Jungtenor Mauro Peter

Kurt Aeschbacher turtelt mit Kamelen und talkt mit illustren Gästen: Karin Betz lässt keinen Tanz aus, wenn argentinischer Tango gespielt wird. Und als Tango-DJane gibt sie weltweit den Ton an. Die Bernerin Isabelle Kölbl hat eine Internetseite für Prostituierte lanciert, die sich auf Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung spezialisieren. Und der Romanze auf der Opernbühne ist der Jungtenor Mauro Peter verfallen.

Beiträge

  • Kamel Ben Salem

    Sein Name ist Programm. Betreibt der gebürtige Tunesier doch im Zürcher Unterland ein Kamelgestüt. Kamel Ben Salems vierbeinige Wüstenschiffe weiden dort saftiges Gras ab und sind Lieferanten quellfrischer Kamelmilch. Die fettarme Milch hat einen viel höheren Vitamin-C-Gehalt wie Kuhmilch und gilt in der Schweiz als eine besonders feine Rarität. Zwei der exotischen Höckertiere geben im Laborstudio ein Stelldichein, um mit Kurt Aeschbacher zu flirten.

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  • Karin Betz

    Liebe, Sehnsucht, Lebensgier – Karin Betz ist dem Tango ganz und gar verfallen. Sie taucht nicht nur in jeder freien Minute in den argentinischen Mythos ein, sondern legt als Tango-DJane auch Musik auf für solche, die es ihr gleichtun. Zudem weiss die Deutsche bestens, wie in den verschiedensten Kulturen geflirtet wird. Übersetzt sie doch unter anderem auch aus dem Chinesischen grosse literarische Werke in ihre Muttersprache.

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  • Isabelle Kölbl & Daniel Wernli

    Bei diesem Paar treffen etliche Tabus aufeinander. Isabelle Kölbl bietet mit ihrem neuen Projekt Sexcare.ch Prostitution für behinderte Männer an. Seit Jahren erfährt sie als aktive Sexualbegleiterin hautnah, wie gross dieses Bedürfnis ist. Daniel Wernli ist seit sechs Jahren Kunde bei Kölbl. Der Ostschweizer hat seit seiner Kindheit eine Bewegungsstörung und sitzt deshalb im Rollstuhl. Nebst den Sextreffs pflegen die beiden auch eine kameradschaftliche Verbindung.

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  • Mauro Peter

    Wenn der junge Tenor auf der Opernbühne Liebesarien hinschmettert, tut er dies mit viel Feuer und tiefster Hingabe. Mit seiner Stimme und dem schauspielerischen Talent ist der 26jährige Luzerner denn auch schon bereit für die weite Welt. Engagements in Salzburg, Wien oder am Zürcher Opernhaus wechseln sich ab. Dennoch bleibt Mauro Peter mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität.

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