Ganz natürlich

  • Sonntag, 14. Mai 2017, 22:15 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 14. Mai 2017, 22:15 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 15. Mai 2017, 2:25 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 20. Mai 2017, 15:40 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 21. Mai 2017, 4:45 Uhr, SRF 1

Kurt Aeschbachers Gäste sprengen die Grenzen zwischen dem ganz Natürlichen und dem Übernatürlichen.

Triathletin und Weltmeisterin Daniela Ryf schwimmt, fährt und rennt allen davon. Origami-Künstler Sipho Mabona faltet lebensgrosse Elefanten und Nashörner – aus einem einzigen Stück Papier. Forscher Michael Quetting verbrachte einen Sommer mit Graugänsen und wurde so alleinerziehender Vater von 7 Küken. Und: Wenn in den grossen Hollywood-Blockbustern Flugzeuge abstürzen und Ölplattformen explodieren, dann steckt vielleicht ein Berner dahinter: Raffael Dickreuter ist Actiondesigner und Spezialist für Virtual Reality.

Beiträge

  • Sipho Mabona

    macht Kunst aus einem einzigen Stück Papier. Falz um Falz kreiert Mabona dreidimensionale Figuren, darunter lebensgrosse Nashörner und Elefanten. Fingerfertigkeit und räumliches Vorstellungsvermögen sind für diese meditativ anmutende Arbeit unerlässlich. Origami stammt aus Japan und hat den Luzerner kulturell beeinflusst. «Wir im Westen wollen immer den Moment festhalten und fotografieren am liebsten alles, während die östliche Kultur die Vergänglichkeit zelebriert.» Diesen Gegensatz lässt Mabona in seine Kunst einfliessen. Seine Faltmuster verewigt er in Reliefbildern aus Gips oder Kupfer.

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  • Raffael Dickreuter

    hat es bis nach Hollywood geschafft. Der Berner ist seit 12 Jahren ein gefragter Mann für Actionszenen in den ganz grossen Blockbustern wie «Ironman» oder «Superman». Am Computer visualisiert der 36-Jährige die ausgefallenen Ideen der Drehbuchautoren und skizziert, wie die Szene schlussendlich aussehen könnte. Dickreuter ist auch als Fotograf erfolgreich. Mit seiner Freundin Dedee Howard lancierte er letztes Jahr ein Projekt, bei dem sie bekannte Werbefotos nachstellten. Mit einem entscheidenden Unterschied: Das Model war schwarz und immer dieselbe – Dickreuters Freundin nämlich.

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  • Michael Quetting

    liess sich als Mitarbeiter am Max-Planck-Institut auf ein Experiment der ungewöhnlichen Art ein. Um das Flugverhalten von Graugänsen zu erforschen, hat er die Eier bereits im Brutkasten auf sich geprägt. Waren die Küken geschlüpft, gab es für sie nur noch eins: Papa Gänsemichel. Er fütterte sie, tröstete sie, stand mit ihnen auf und ging mit ihnen schlafen, baden und schliesslich auch fliegen. Quetting gewann nicht nur Daten für die Forschung, sondern vor allem Bereicherung für sein Leben: «Es ist, als könne Liebe und Sorge die Grenzen der Art tatsächlich überwinden. Liebe ist einfach da.»

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  • Daniela Ryf

    Kaum ein Rennen, das sie nicht gewinnt. Daniela Ryf ist zweifache Weltmeisterin im Ironman und eine Ausnahmekönnerin im Triathlon. Das härteste Rennen der Welt mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem anschliessenden Marathon packte sie letztes Jahr auf Hawaii in 8 Stunden und 48 Minuten. Was so locker aussieht, ist das Ergebnis von hartem und diszipliniertem Training. Ryfs Tage sind strukturiert, ihre Gedanken fokussiert. «Ich quäle mich im Training mehr, damit mir die Rennen leichter fallen», erklärt sie ihren Umgang mit Schmerz.

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