Quirlig

Für anregende, bewegende und äusserst lebendige Momente sorgen Rapper Greis, Ex-Bagatello-Mann Michael «Grosi» Grossenbacher, Alena Cherny und Eva Karrer.

Der vielfach ausgezeichnete Rapper Greis schlägt mit seinen französischen Songs neue Töne an. Eva Karrer sorgt in ihrer Eichhörnchen-Station für das Überleben quirliger Nager in Not. Das ehemalige Wunderkind Alena Cherny erzählt von seiner «tiefgekühlten» Kindheit in der damaligen Sowjetunion. Und Michael «Grosi» Grossenbacher spricht über seine ADHS-Erkrankung.

Beiträge

  • Grégoire Vuilleumier

    heisst er mit bürgerlichem Namen. Als Rapper kennt man ihn als «Greis» – und das schon seit erfolgreichen zehn Jahren. Der mit vielen Musikpreisen ausgezeichnete Berner mit Westschweizer Wurzeln hat den Master in Medienwissenschaften, ist Mitglied einer Literaturkommission, gibt Rap-Workshops an Schulen und sammelt Brillen aus den 1980er-Jahren.

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  • Eva Karrer

    führt seit 15 Jahren in Bülach ZH eine Eichhörnchen-Station, wo sie verwaiste, aus dem Nest gefallene und verletzte Nager aufpäppelt. Mit viel Herzblut und schlaflosen Nächten umsorgt sie die lebhaften Tierchen und entlässt sie anschliessend wieder in die Freiheit. Auf diese Weise rettet sie jährlich bis zu 200 Tieren das Leben.

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  • Michael «Grosi» Grossenbacher

    ist einer von rund 265 000 Erwachsenen in der Schweiz, die eine sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) haben. Der blonde Comedian und Ex-Bagatello-Mann aus Bern war ein Workaholic, wie er im Bilderbuch steht, exzessiv bis zu seinem Zusammenbruch. Ein Burn-out wurde diagnostiziert – und das ADHS-Syndrom. «Grosi» war gezwungen, sein Leben komplett auf den Kopf zu stellen und einen persönlichen Umgang mit der Krankheit zu finden.

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  • Alena Cherny

    wuchs in ärmlichen Verhältnissen in der ukrainischen Provinz auf. Das quirlige Mädchen entpuppte sich schnell als musikalisches Wunderkind und wurde in ein Eliteinternat geschickt. Weit weg von zu Hause erlebte die neunjährige Alena kommunistischen Drill, zwischenmenschliche Kälte und den Super-GAU Tschernobyl, dessen Konsequenzen ihr Leben verändert haben. Vor einem Jahr reiste die heutige Konzertpianistin Alena Cherny mit einem Filmteam an die Schauplätze ihrer verlorenen Jugend zurück. Entstanden ist das berührende Filmporträt «Appassionata».

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