Über die Grenzen hinaus

  • Donnerstag, 3. März 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 3. März 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 4. März 2016, 5:40 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 4. März 2016, 14:20 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 6. März 2016, 3:50 Uhr, SRF 1

Kurt Aeschbacher überschreitet mit den Swing Kids und deren Leiter Dai Kimoto, dem Direktor des Schweizerischen Roten Kreuzes Markus Mader, dem Liebespaar Eva Schweizer und Karin Rüegg, und einem Bauchspeichelkrebs-kranken Triathleten Martin Inderbitzin Grenzen.

Kurt Aeschbachers Gäste überschreiten geografische, persönliche, emotionale und physische Grenzen. Die Swing Kids mit Leiter Dai Kimoto sorgen für einen beschwingten Auftakt in die Sendung und machen für einmal nicht Halt in Argentinien oder Japan, sondern in ihrer Heimat. Er ist der Kopf der grössten humanitären Organisation der Schweiz: Markus Mader, Direktor des Schweizerischen Roten Kreuzes. Als sie sich kennenlernen, sind beide in festen Händen – bis aus einer Freundschaft Liebe wird, die keine Grenzen kennt: Eva Schweizer und Karin Rüegg sind seit 36 Jahren ein Liebespaar. Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs: Wie Martin Inderbitzin seiner Krankheit ein Gesicht verleiht und damit sich und anderen Kraft gibt.

Beiträge

  • Dai und Fabian Kimoto und die Swing Kids

    Die Swing Kids sind 15 junge Musikerinnen und Musiker, die mit Swing und Jazz den Ton angeben. Geführt wird die bunt gemischte Truppe, deren „Pensionsalter“ bei 18 Jahren liegt, vom Japaner und Thurgauer Kulturpreisträger Dai Kimoto. Sein Sohn Fabian begleitete ihn samt Band mit der Kamera auf ihrer Tournee, die sie nach Argentinien, Japan und in die USA führte. Entstanden ist ein ungekünstelter Dokumentarfilm über Zusammenhalt, das Erwachsenwerden, Heimweh, Knatsch und die bedingungslose Freude am Musizieren.

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  • Markus Mader

    sorgt als Direktor des Schweizerischen Roten Kreuzes dafür, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Der Leiter der grössten humanitären Organisation der Schweiz war früher als IKRK-Delegierter unter anderem in Sri Lanka und Afghanistan tätig und besuchte dort Kriegsgefangene. Als Militärdienstverweigerer sass er selbst hinter Gittern und erlebte den Freiheitsentzug. Mader weiss auch, was es bedeutet, seine ganz persönlichen Grenzen zu überschreiten: Der Ostschweizer, der heute oft vor Publikum tritt, stotterte von Geburt an bis in seine Studienzeiten.

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  • Eva Schweizer und Karin Rüegg

    sind seit 36 Jahren ein Liebespaar. Aufgewachsen in einer Gesellschaft, in der Frauenliebe nicht existiert, üben beide ihr eigenes Versteckspiel. Eva heiratet einen Pfarrer, wird Mutter zweier Kinder und mimt die strahlende Vorzeigefrau. Karin entdeckt die Kunst und schlüpft auf der Bühne in andere Rollen. Als sie sich kennenlernen, sind beide über 40 Jahre alt und in einer festen Beziehung. Viele Gespräche, Vertrautheit und eine gewisse Absichtslosigkeit führen dazu, dass aus einer Freundschaft Liebe wird – eine Liebe, die die Frauen zuerst zu sich selbst und schliesslich zueinander führt.

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  • Martin Inderbitzin

    ist 32 Jahre alt, als er die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhält. Noch im Spitalbett meldet er sich – obwohl weder sonderlich sportlich noch körperlich dazu in der Lage – für einen Triathlon an. Er zählt nun nicht mehr die Tage bis zum Ende der Chemotherapie, sondern jene bis zum Beginn des Wettkampfs. Als er am Tag X die Ziellinie durchläuft, schafft Martin etwas, was weder in eine Statistik passt noch von der Medizin erklärt werden kann. Er will seine Geschichte mit anderen Betroffenen teilen und gründet eine Plattform, auf der nicht das Sterben, sondern das Leben im Vordergrund steht.

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