Von Angesicht zu Angesicht

  • Sonntag, 30. April 2017, 22:10 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 30. April 2017, 22:10 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 1. Mai 2017, 0:20 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 6. Mai 2017, 15:40 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 7. Mai 2017, 4:20 Uhr, SRF 1

Kurzweiliges Augenzwinkern und inniger Röntgenblick. Kurt Aeschbachers Gäste beherrschen beide Disziplinen.

Ein Abbild des eigenen Konterfeis gefällig? Die Gesichtsmaschine von Tobias Gutmann liefert telquel Ihr Spiegelbild. Sieger über sich selbst sein – Kung-Fu-Meister Roger Stutz weiss als erster Shaolin der Schweiz, wie man das Ego bekämpft. Intime Reportage – Fotojournalistin Ulla Lohmann dokumentiert die Mumifizierung eines Freundes auf Papua-Neuguinea. Und direkt ganz unverblümt – der streitbare Pfarrer Josef Hochstrasser prophezeit der Kirche ihr Ableben.

Beiträge

  • Tobias Gutmann

    Die Gesichtsmaschine «Face-o-mat» des Zürcher Künstlers scheint ein Reisser zu sein. Denn seit fünf Jahren ist Tobias Gutmann weltweit auf Tour. Im Gepäck hat er seinen archaischen und zugleich verblüffenden Automaten aus Pappkarton mit Fenster zum Durchblick. Die Öffnung zeigt ihm das Antlitz des Gegenübers, das er im Nu in abstrakter Manier porträtiert. Gutmann und sein «Face-o-mat» sind ein smartes Duo, das die Besucher in Museen und an Kunstmessen allzeit verblüfft und diesen einen Akt der Entschleunigung schenkt.

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  • Roger Stutz

    Der Kampf gegen das selbstzerstörerische Ego; Kung-Fu-Meister Roger Stutz übt diesen mit Inbrunst und gibt sein buddhistisches Wissen rund um die entsprechende Technik seinen Schülern weiter. Als junger Mann trainierte der Luzerner bei den Kampfmönchen in einem legendären Shaolin-Kloster in China, was kaum einem Westler möglich war. Das überaus harte körperliche und geistige Training schliff Stutz zu einem Vorbildmönch des Shaolin; einem, der allerdings ganz und gar auf dem Boden der Realität geblieben ist.

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  • Ulla Lohmann

    Auf Papua-Neuguinea fand die deutsche Expeditionsfotografin vor 15 Jahren eine neue Familie. In einem abgelegenen Dschungeldorf wurde Ulla Lohmann von den Bewohnern erst akzeptiert. Schliesslich erwarb sie sich vom Stammeshäuptling das Vertrauen. Als dieser vor zwei Jahren seinen baldigen Tod erahnte, bat er Ulla, sie möge alsbald die Mumifizierung seines Körpers fotografisch festhalten. Entstanden sind bizarre und zugleich poetische Bilder.

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  • Josef Hochstrasser

    «Die Kirche kann sich das Leben nehmen». Diese provokanten Worte stammen aus dem Mund von Pfarrer Josef Hochstrasser, der einst Priester war. Die katholische wie auch die reformierte Kirche seien in sich selbst gefangen, erstarrt und viel zu reich, kritisiert der 70-jährige Querdenker. Dies tut er just zum Zeitpunkt, wo die Reformation ihr 500-jähriges Bestehen feiert in Form eines neuen Buches. Wie die Kirche ihre Kurve kriegen kann, um an Attraktivität zu gewinnen, verrät Hochstrasser bei «Aeschbacher» von Angesicht zu Angesicht.

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