Armee oben ohne?

  • Freitag, 2. Juni 2017, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 2. Juni 2017, 22:25 Uhr, SRF 1
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Die Armee will neue Kampfjets. Zwischen 5 und 18 Milliarden Franken soll die Aufrüstung der Luftwaffe kosten – je nach Szenario. Wie soll das finanziert werden? Wird das Stimmvolk mitentscheiden können? Brauchen wir überhaupt eigene Kampfflugzeuge?

Damit die Luftwaffe der Schweizer Armee für die nächsten Jahrzehnte gerüstet ist, sollen die Tiger- und F/A-18-Flotten ersetzt werden. Nachdem die Beschaffung der Gripen-Jets vor drei Jahren eine Bruchlandung erlitten hat, werden nun Alternativen gesucht. Anders als beim Gripen soll die Aufrüstung nicht aus einem Fonds, sondern aus dem regulären Armeebudget bezahlt werden. So könnte der Bund die Flieger ohne Volksabstimmung kaufen.

Wird dem Volk so das Mitspracherecht verwehrt? Oder ist es an der Zeit, dass Experten von Bund und Armee selbst über Materialbeschaffungen bestimmen, um die Zukunft der Schweizer Luftwaffe zu sichern? Klar ist, dass das Armeebudget von derzeit 5 Milliarden Franken wohl über längere Zeit erhöht werden müsste, um den Kauf einer neuen Flugzeugflotte zu ermöglichen. Viel zu teuer, meinen die Kampfjet-Gegner.

Darüber hinaus stellt sich die Grundsatzfrage: Braucht ein kleines Land wie die Schweiz überhaupt eine eigene, teure Luftwaffe? Oder könnte unser Luftraum bei besonderen Anlässen wie beispielsweise dem WEF auch gemeinsam mit der deutschen Luftwaffe oder der NATO gesichert werden? Verliert die Schweiz ohne eigene starke Luftwaffe ihre Unabhängigkeit und Neutralität?

Zu diesen Fragen begrüsst Jonas Projer in der «Arena»:

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