Gefährliche Wurst – wie viel Prävention macht Sinn?

Ob Wurst, Schinken oder Speck: Verarbeitetes Fleisch sei krebsfördernd, sagt die WHO. Stimmt das? Schweizweit wird jährlich pro Kopf über 50 kg Fleisch gegessen. Braucht es nun wirklich auch für Lebensmittel eine staatliche Prävention wie bei Alkohol oder Tabakwaren?

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ergab, dass pro 50 Gramm Wurst, Schinken oder Speck das Risiko für Darmkrebs um 18 Prozent steigt. Zudem seien auch verarbeitete Fleischwaren krebserregend. Beeinflusst dies Fleischkonsumenten oder ist es ihnen wurst? Was bringt eine solche Warnung?

Auch Schnaps und Zigaretten gelten als gesundheitsschädlich. Schränkt eine staatliche Gesetzgebung nicht die Freiheit der Konsumenten ein? Welche Massnahmen dienen nachhaltig dem Schutz der Bevölkerung? Was würde ein Verbot von nächtlichem Alkoholverkauf oder für Tabakwerbung bringen? Und wie reagieren die Branchen auf Prävention?

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