Service Public – die Publikumsdebatte

Sämtliche Parlamentarier haben gegen die Service-Public-Initiative gestimmt. Trotzdem findet die Initiative beim Volk grosse Zustimmung. Was gehört zum Service public? Wie zufrieden oder unzufrieden sind die Bürger mit Post, SBB und Swisscom? Und würde die Initiative den Service public verbessern?

Viele sind sich einig: Die Schweiz hat im weltweiten Vergleich einen sehr guten Service public. Doch die Initianten der Service-Public-Initiative sehen diese Qualität in Gefahr. Sie wollen den bundesnahen Betrieben darum verbieten, im Bereich der Grundversorgung Gewinn zu machen. Überschüssiges Geld solle direkt in die Verbesserung der Dienstleistungen fliessen. Dies halten die Gegner der Initiative für kontraproduktiv: Ein solcher Eingriff in die unternehmerische Freiheit hemme Innovationen; Geld für Investitionen in neue Technologien würde fehlen.

Wir alle telefonieren, reisen mit der Eisenbahn und versenden Briefe. Wir alle bezahlen für die Dienste von Post, SBB und Swisscom. In der «Service-Public-Arena» diskutieren Zuschauerinnen und Zuschauer mit Initiant Peter Salvisberg und der Parteipräsidentin der Grünen, Regula Rytz, die gegen die Initiative antritt. Wie gut ist unser Service public noch? Wo drückt der Schuh? Was soll überhaupt alles dazu gehören? Und: Was wären die Folgen, wenn die Initiative am 5. Juni angenommen würde?

Unter der Leitung von Jonas Projer diskutieren in der «Arena»:

Regula Rytz, Präsidentin Grüne, Nationalrätin Grüne/BE
Peter Salvisberg, Initiant «Service-Public-Initiative»

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