Fidele Steinböcke im St. Galler Jagdbanngebiet

Vor vier Jahren wurden anlässlich des Jubiläums «100 Jahre freilebendes Steinwild Schweiz» vier Walliser Steinböcke nach St. Gallen ins Jagdbanngebiet umgesiedelt. Ziel dieser Aktion: Den Zuwachs in den Steinbock Kolonien zu fördern.

Steinbockgruppe.
Bildlegende: Bei der Fortpflanzung der Steinböcke spielen auch die Jahreszeit und die Witterungsverhältnisse eine wichtige Rolle. Keystone

Das Projekt hat gefruchtet. Seit der Umsiedelung haben Wildhüter einen leichten Zuwachs in den beiden Kolonien «Graue Hörner» und «Foostock» verzeichnen können. Vor allem in der Kolonie «Graue Hörner» ist der Bestand von 329 auf 389 weibliche und männliche Steinböcke geklettert.

Nicht nur Dank den Walliser Steinböcken kann ein deutlicher Zuwachs in den Kolonien verzeichnet werden. Andere wichtige Faktoren wie Jahreszeit und Wetterverhältnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Fortpflanzung der Tiere. Während aber die Steinböcke «Ernesto», «Schurle» und «Max 2» sich den verschiedenen Steinwildgruppen angeschlossen haben, fehlt von Steinbock «Prinz Hans» bei der Zählung jede Spur.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Pascale Folke