Der gerechte Lohn aus katholischer Sicht

Lohnexzesse oder Mindestlöhne machen in letzter Zeit immer wieder Schlagzeilen. Wie hoch muss denn ein Lohn sein, damit er gerecht ist? Darauf hat auch die katholische Sozialethik eine Antwort. Wichtig sind dabei nicht unbedingt die Interessen der Firmen, sondern ganz einfach: Der Mensch.

Das Sozialinstitut der Katholischen Arbeiternehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung beobachtet seit 50 Jahren die Entwicklungen im Arbeitsmarkt in der Schweiz. Heute drohe die Gefahr, dass der Mensch in der Arbeitsmaschinerie zu einem kleinen Rädchen verkomme, so der Leiter Thomas Wallimann. Das Sozialinstitut versucht deswegen, katholische Werte in Lohndiskussionen einfliessen zu lassen.

Weiteres Thema: Kirchengeschichte vom Oberrhein

Von Basel bis Mannheim reicht ein Kulturraum, der sich Oberrhein nennt. Hier passierte auch für die Kirchengeschichte Entscheidendes: in Basel, Strassburg und später in Heidelberg wurden jene Bücher gedruckt, die der Reformation zum Durchbruch verhalfen. Und bis heute steht diese Region in regem grenzüberschreitendem Austausch. Das beweist eine 600 Seiten starke ökumenische Kirchengeschichte vom Oberrhein.