Letzte Chance für Frieden im Südsudan

Der südsudanesische Kirchenbund bittet die Welt um Unterstützung ihres «Aktionsplans für Frieden». Mediation und Verhandlungen am neutralen Tisch der Kirchen sei der einzige Weg aus Bürgerkrieg und Flüchtlingselend, argumentiert das ökumenische Kirchen-Bündnis.

Eine Sudanesische Frau sitzt auf dem Boden und lehnt sich an einen Baum, in den Ärmen hält sie ein Säugling.
Bildlegende: Die UNO wird der Hungerkatastrophe im Sudan nicht mehr Herr. Keystone

3,6 Millionen Sudanesen sind auf der Flucht. Die UNO wird der Hungerkatastrophe im Sudan nicht mehr Herr. Flüchtlingselend, Hunger und fortschreitende Gewalt verschärfen einander täglich. Das ökumenische Kirchenbündnis im Südsudan appelliert darum an die Weltöffentlichkeit, ihr neutrales Forum zu unterstützen. Die Kirchen wollen ihr Ansehen als gewaltfreie Organisationen nutzen, um endlich einen tragbaren Friedensschluss zu erreichen. Ohne Friede würde man auch dem Hunger im Land nicht beikommen, erklärte der Presbyterianer Peter Gai Lual als Gast bei Mission 21 in Basel.

Weiteres Thema: Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und der Lutherstadt Wittenberg zieht bis Sonntag gegen 200‘000 Menschen an. Wegen des Reformationsschwerpunkts kommen heuer auch besonders viele Gäste aus der Schweiz.

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Redaktion: Kathrin Ueltschi