«Verzwickte Liebesgeschichten und ihre Folgen»

Ein orthodoxer Jude verliebt sich in eine Schickse - das ist ein nichtjüdisches Mädchen - und ein Ökonom hat ein paar Frauen zuviel, weil er nicht «Nein» sagen kann. Zwei Bücher über Beziehungsgeschichten, gespickt mit viel jüdischem Humor.

Im Roman «Mit Haut und Haaren» vom holländischen Bestsellerautor Arnon Grünberg bleibt einem das Lachen oft im Hals stecken. Vor allem dann, wenn der jüdischstämmige Autor Witze reisst über den Holocaust. Held des Romans ist ein leicht autistischer aber sympathischer Ökomom, der über die Spekulationsblase forscht. Für ihn muss sich alles der Ökonomie unterordnen, auch die Liebe.

Mit ganz anderen Problemen kämpft Mordechai Wolkenstein im Roman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse». Er ist in einer orthodoxen jüdischen Familie mitten in Zürich aufgewachsen und hat eine sehr dominante Mutter. Diese will ihn unbedingt mit einer, ihr genehmen, jüdischen Frau verheiraten. Doch sie macht die Rechnung ohne Mordechai.

Zwei humorvolle Bücher über die Liebe, die geprägt sind von starken Dialogen und Situationskomik.

 

Autor/in: Esther Schneider