Driften

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Robert will nach vier Jahren Gefängnis ein neues Leben beginnen. Bei einem Raser-Rennen hat er ein kleines Mädchen tot gefahren. Entschlossen die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen, kehrt er ins Haus seiner Eltern zurück. Doch eine schicksalhafte Begegnung wirft ihn erneut aus der Bahn.

Robert will ein neues Leben beginnen. Seine Sucht nach dem Rausch der Geschwindigkeit hatte in ins Gefängnis gebracht. Geläutert kehrt er ins Haus seiner Eltern zurück und kann sogar eine Ausbildung beginnen.

Kurz nach der Rückkehr entdeckt er im Tram eine etwa zehn Jahre ältere Frau. Er entwickelt eine unverständliche Faszination für sie und will sie kennenlernen. Um ihr näher zu sein besucht er kurzentschlossen Englischstunden bei ihr. Daneben versucht Robert im Leben wieder Fuss zu fassen. Er nähert sich seiner Freundin wieder an und sucht den Kontakt mit der alten Clique. Doch alte Schuldgefühle machen sich bemerkbar und seine ehemaligen Kollegen setzten ihn unter Druck.

Mit «Driften» hat Karim Patwa ein Psychogramm zweier Menschen geschaffen die auf tragische Art und Weise verbunden sind. In Max Hubacher (Der Verdingbub) hat Patwa einen Schauspieler gefunden, der die Zerrissenheit von Robert beeindruckend verkörpert. Ebenso intensiv spielt Sabine Timoteo, die Mutter und Englischlehrerin Alice, die ihr Kind verloren hat. Unter der höflichen Oberfläche blitzt immer wieder Trauer und Wut über den Verlust des Kindes durch.

Am Filmfestival Max Ophüls Preis hat «Driften» gleich drei Preise bekommen. Einen davon für das Drehbuch, das Regisseur Karim Patwa zusammen mit Michael Pröhl geschrieben hat.