«Club» vom 22.7.2014

  • Dienstag, 22. Juli 2014, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 22. Juli 2014, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 23. Juli 2014, 2:31 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 23. Juli 2014, 8:35 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 23. Juli 2014, 11:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 23. Juli 2014, 12:40 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 24. Juli 2014, 3:50 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 24. Juli 2014, 12:43 Uhr, SRF info
    • Samstag, 26. Juli 2014, 9:08 Uhr, SRF info
    • Samstag, 26. Juli 2014, 10:44 Uhr, SRF info

Sex im Netz. Sex im Bett. Vor allem aber Sex im Kopf. Nicht ab und zu, sondern konstant. Es gibt sie nicht nur im Film. Männer und Frauen mit einem übersteigerten Verlangen nach Sex, der ihren Alltag dominiert und das Leben zur Qual macht. Der «Club» diskutiert die Hintergründe.

Diese Woche kommt der Film «Thanks for sharing», ein Hollywoodstreifen mit Staraufgebot, in die Kinos. Im Fokus: «Sexsucht». Bei uns ist das Thema weitgehend tabu oder inexistent. In der Schweiz gibt es zwar schon seit den 70er Jahren die Selbsthilfegruppe «Anonyme Sexaholiker». Therapeuten konstatieren zudem eine Zunahme von Paarkonflikten wegen Online-Pornokonsum. Und doch: eine klinische Diagnose «Sexsucht» existiert nicht.

In Fachkreisen verwendet man den Begriff «Störung der Impulskontrolle». Zu einem Problem wird das Phänomen «Sexsucht» dann, «wenn sich der Betroffene fremdgesteuert fühlt, weil Sex eine so grosse Dominanz im Leben einnimmt. Anders als bei Drogensüchtigen entsteht keine stoffliche Abhängigkeit, sondern eine emotionale», sagt der Männerberater Martin Bachmann vom «Mannebüro Züri».

Im «Club» diskutieren Fachleute und Betroffene unter der Leitung von Karin Frei. Kann man überhaupt von «Sexsucht» als Krankheit sprechen? Welche Folgen hat der häufige Sex- oder Pornokonsum? Und gibt es, falls nötig, Therapien?

Die Diskussionsrunde:

Martin Bachmann, Männerberater «Mannebüro Züri» und Sexualberater
Esther Schütz, Leiterin Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie ISP, Sexualtherapeutin und klinische Sexologin
Maggie Tapert, Sexcoach
Franz Eidenbenz, Psychologe, Psychotherapeut und Experte für Online-Sucht
Gilles, Mitglied der Anonymen Sexaholiker und Sexsüchtiger

Beiträge

  • Karin Frei

    Die Moderatorin stellt ihre Gesprächsgäste vor:

  • Gilles

    Gilles - in der Sendung anonym - erzählt, wie es bei ihm zur Sexsucht kam:

  • Esther Schütz

    Ohne Bezug zum eigenen Geschlecht kein guter Geschlechtsverkehr:

  • Franz Eidenbenz

    Genussvolle Sexualität zu leben, ist für viele ein Problem:

  • Martin Bachmann

    Frust statt Sex mit Pornoflmen:

  • Maggie Tapert

    Echte Erotik ist mehr als rein-raus-abspritzen: