Christine Ferrari: ein Garten Eden in Marokko

Vor sieben Jahren kündigte Christine Ferrari ihren sicheren Job als Gemeindeschreiberin, um in Marokko ihren Traum zu verwirklichen. Ausserhalb von Marrakech kultiviert die Baslerin Safran und unterhält mit Einheimischen einen botanischen Garten.

Christine Ferrari steht mit zwei marokkanischen Arbeiterinnen in ihrem botanischen Garten.
Bildlegende: Christine Ferrari versteht sich gut mit den Einheimischen. zVg

Im hochgelegenen Ourika-Tal, dreissig Kilometer südöstlich von Marrakech, trifft man auf einen besonderen Ort. Im botanischen Garten von Christina Ferrari wachsen über hundert verschiedene Pflanzenarten. Neben ihrem Kräutergarten gedeihen auch exotische Früchte, wie Avocado oder Papaya. Vier Hunde, zwei Katzen und fast fünfzig Hasen sind ihre Haustiere: «Es ist fast ein kleiner Zoo.»

«Für meinen Garten Eden kämpfe ich»

Letztes Jahr drohte Ihr Traum zu platzen: Der Pachtvertrag lief aus und Interessenten konnten sich öffentlich für das Land bewerben. Doch Christine Ferrari kämpfte für ihren Garten und es hat sich gelohnt, sagt sie: «Die Behörden waren auf meiner Seite. Auch als ein reicher Araber viel Geld angeboten hat. Nun kann ich meinen Garten Eden weiterführen!»

Gespielte Musik

Moderation: Regula Sager, Redaktion: Pascale Folke