Die EU von innen

  • Mittwoch, 13. April 2016, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 13. April 2016, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 14. April 2016, 5:14 Uhr, SRF 1
    • Montag, 18. April 2016, 11:15 Uhr, SRF 1

Die EU – wie verwendet sie ihre Milliarden? Das Schweizer Fernsehen begleitete über ein Jahr lang zwei deutsche EU-Parlamentarier, die die Ausgaben der EU kontrollieren. Die Kamera dokumentiert, wie sie missglückte Projekte aufdecken.

Ein Film von Hansjürg Zumstein

Griechenland Thessaloniki. Die EU-Delegation unter der Leitung von EU-Parlamentarierin Inge Grässle wird schnell stutzig: Eigentlich sollte die Metro, finanziert mit EU-Geldern, schon seit über einem Jahr funktionieren. Doch die Bauarbeiten sind eingestellt. Und wenige Stunden später erneut eine Ernüchterung: Ein millionenteures Trinkwasserreservoir, ebenfalls EU-finanziert, erweist sich als unbrauchbar.

Das gehört zum Alltag der beiden Parlamentarier Inge Grässle und Markus Pieper. Kritisch überprüfen sie die Ausgaben der EU-Kommission, der EU-Regierung. Sie legen die Finger auf die wunden Punkte – oft mit Erfolg. So zwangen sie beispielsweise Frankreich, über zwei Milliarden missbräuchlich einkassierte Agrarsubventionen zurückzubezahlen.

Gerade wegen dieser Erfolge sind die beiden von der EU überzeugt. Trotz allen Nachteilen bringe sie enorme Vorteile: Offene Märkte, gemeinsame Gesetze – kurz: bessere Marktchancen auch für kleinere Unternehmen, sagen sie.

Dokfilmer Hansjürg Zumstein begleitet die beiden auch bei ihrem Wahlkampf in ihren Heimatgemeinden, fängt die Einwände der Wähler ein und dokumentiert, wie Unternehmer ihren Optimismus nicht immer teilen. Ein frischer Blick auf die tägliche Arbeit zweier kritischer, aber trotzdem überzeugter EU-Befürworter.

Autor: Hansjürg Zumstein
Mitarbeit: Samuel Bürgler, Sebastian Ramspeck, Heike Zunker
Kamera: Sam Gyger, Hansjürg Zumstein, Samuel Bürgler
Schnitt: Gisela Weibel
Produktionsverantwortung: Monika Zingg
Redaktion: Belinda Sallin
Leitung: Marius Born

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