Schmutzige Kriege – Die geheimen Kommando-Aktionen der USA

  • Mittwoch, 17. Dezember 2014, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. Dezember 2014, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 18. Dezember 2014, 5:13 Uhr, SRF 1
    • Montag, 22. Dezember 2014, 11:20 Uhr, SRF 1
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Heute vor fünf Jahren hat der amerikanische Präsident Barack Obama den Friedensnobelpreis entgegengenommen. Doch viel ist vom Gefühl des «Friedens-Präsidenten» nicht übrig geblieben, im Gegenteil: In den USA wird Obama von seinen Gegnern oft der «Kriegspräsident» genannt.

Fast wie in einem Politthriller führt der Journalist Jeremy Scahill den Zuschauer in eine unbekannte Welt: in die Welt der geheimen Kriegseinsätze der US-Armee, nach Afghanistan, Jemen und Somalia. Scahill deckt im Film «Schmutzige Kriege» eine bis dahin unbekannte Parallelwelt der mächtigen und streng geheimen Spezialeinheit der Amerikaner auf, der Joint Special Operations Command (JSOC).

Geheime Tötungslisten

Scahill recherchiert rund um JSOC immer tiefer, deckt brutale Einsätze auf, die sorgfältig vor der Öffentlichkeit vertuscht werden. Über die ausführenden Soldaten gibt es keinerlei Unterlagen – somit können sie nicht vom Kongress vernommen werden und müssen keinerlei Rechenschaft über ihr Handeln ablegen. Die Teams arbeiten laut Scahill eine regelrechte, geheime Tötungsliste ab. Auch amerikanische Staatsbürger werden nicht verschont.

CIA-Agenten reden über ihre Einsätze

Der Journalist Jeremy Scahill legt die Folgen eines Krieges offen, der völlig ausser Kontrolle ist. CIA-Agenten, Kämpfer der Special Forces und Generäle treten alle aus dem Dunkel der Geheimhaltung vor die Kamera und reden über ihre Einsätze. Viele von ihnen zum ersten Mal. Auch die Überlebenden der meist nächtlichen Attacken von Drohnen-Angriffen kommen zu Wort. Der Dokumentarfilm führt die Zuschauer in die entlegensten Ecken der Welt und zeigt auf, wie schmutzig die USA heute Krieg führen.

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