Freiwilligenarbeit – ein Gewinn für alle

Jede dritte Person in der Schweiz leistet Freiwilligenarbeit ausserhalb der Kernfamilie. Das ehrenamtliche Engagement ist der Kitt der Gesellschaft. Aber sie nimmt ab. Die Sendung «Doppelpunkt» beleuchtet die Freiwilligenarbeit heute und wagt einen Blick auf künftige Entwicklungen.

Freiwillige Helfer auf Skiern auf der Piste.
Bildlegende: Über 700'000 Freiwillige setzen sich allein im Schweizer Sport ein, zum Beispiel an den Internationalen Lauberhornrennen. Jost von Allmen

Jede dritte Person ab 15 Jahren leistet in der Schweiz in irgendeiner Form Freiwilligenarbeit ausserhalb der Kernfamilie. Jährlich kommen damit rund 640 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit zusammen.

Kitt der Gesellschaft

Die Freiwilligenarbeit ist der Kitt der Gesellschaft. Sie hat viele Gesichter: Menschen engagieren sich ehrenamtlich als Trainer oder Vorstandsmitglieder in einem Sportverein oder sie leisten Betreuungsarbeit im Gesundheits- oder Sozialbereich. Sie helfen in Umweltorganisationen und anderen NGOs mit, engagieren sich im Kulturbereich oder in der Kirche, leisten politische Basisarbeit in einer Partei oder in einer Behörde.

Die Gründe, um sich freiwillig zu engagieren, sind vielfältig. Menschen finden Befriedigung in einem Ehrenamt, lernen neue Menschen kennen und können mit anderen zusammen etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun.

Die Zahl der Freiwilligen sinkt

Seit Jahren sinkt allerdings die Zahl der Freiwilligen leicht. Die Sendung «Doppelpunkt» zeigt, warum sich Menschen heute freiwillig engagieren. Sie sucht die Gründe, warum sich nicht mehr Menschen ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen. Ausserdem wirft sie einen Blick in die Zukunft: Wie wird sich die Freiwilligenarbeit in den nächsten Jahren entwickeln und was sind die gesellschaftlichen Konsequenzen?

Moderation: Joëlle Beeler, Redaktion: Jürg Oehninger