Sexualbegleitung für Behinderte

Für viele behinderte Menschen ist es keine Selbstverständlichkeit, dass sie ihre Sexualität leben können. Einerseits ist das das Thema mit vielen Tabus behaftet, andererseits fehlt es häufig an Aufklärung und konkreten Möglichkeiten.

Menschen mit Behinderung leiden noch immer unter vielen Tabus.
Bildlegende: Menschen mit Behinderung leiden noch immer unter vielen Tabus. Colourbox

Seit Anfang dieses Jahrhunderts können behinderte Menschen darum sexuelle Dienste von extra dafür ausgebildeten Personen in Anspruch nehmen. Diesen Monat startet der neue halbjährige Ausbildungsgang ‚Sexualbegleitung des ISBB, dem Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter.


Doppelpunkt will mehr über diese Ausbildung erfahren. Welche Menschen stellen ihren Körper in den Dienst beeinträchtigter Menschen? Welche Vor und Nachteile birgt ein solches Angebot und wer nimmt es in Anspruch? Zu Wort kommen unter anderem der Ausbildungsleiter Erich Hassler, künftige Absolventen, eine schon praktizierende Sexualbegleiterin sowie Menschen mit einer Behinderung, welche diesen Dienst schon in Anspruch genommen haben.

Autor/in: Patricia Banzer