Warum die Bibliotheken der Zukunft (fast) keine Bücher mehr haben

Die Bibliothek der Zukunft ist kein Bücherabhollager mehr. Sie ist vielmehr ein Ort der Begegnung und des Austauschs von Informationen und von Wissen, wie man bestimmte Informationen findet. Der «Doppelpunkt» besucht Bibliotheken in der Deutschschweiz, die diese Zukunft bereits leben.

Ein Förderband mit Büchern, die in der Bibliothek in Basel soeben zurückgegeben wurden.
Bildlegende: die Zukunft in der Stadtbibliothek Basel hat begonnen: Auf dem Förderband liegen die beliebtesten Titel. SRF

Die Bibliothek der Zukunft existiert in der Schweiz bereits vereinzelt. Sie ist heute der sogenannte «dritte Ort», neben dem Zuhause und dem Arbeitsplatz.

Wissen vermitteln

Nach wie vor besuchen Menschen Bibliotheken, um Bücher, CDs oder DVDs auszuleihen. Es werden aber tendenziell weniger. Viel wichtiger wird die Vermittlung von Fähigkeiten, wie man bestimmte Informationen findet - im Internet oder in spezifischen Datenbanken.

Lust am Lesen fördern

Die modernen Bibliotheken haben sich ausserdem der Leseförderung verschrieben: Ist die Schule der Ort, wo man Lesen lernt, so ist die Bibliothek der Ort, wo man die Lust am Lesen fördert und den Zugang zu Büchern und anderen Medien auf einfache Weise ermöglicht. Sie ist auch ein Ort der Begegnung. Hier tauscht man sich aus, trinkt zusammen Kaffee und bildet sich weiter.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Jürg Oehninger