Wie verändert das Smartphone unsere Kommunikation?

Drei von vier Personen in der Schweiz besitzen ein Smartphone. Dank What's App, SMS und anderen Kurznachrichtenkanälen bedeutet dies die totale Kommunikation, immer und überall.

Kurznachrichten auf dem Handy.
Bildlegende: Je mehr man online kommuniziert, desto weniger Zeit bleibt für reale Begegnungen. SRF

Die reale und die digitale Welt verschmelzen heute ineinander. Grundsätzlich wird der Abschaltknopf nur noch selten betätigt. Kritiker der sozialen Medien befürchten, dass die Menschen von Morgen nicht mehr fähig sein werden, vollständige und grammatikalisch korrekte Texte zu verfassen; wegen des schnellen und fast schon mündlichen Kommunizierens via Textnachrichten.

Fachleute sehen nicht schwarz: Die Menschen würden heute schnell zwischen verschiedenen Textsorten hin und her schalten. Interessant sei, wie sich die Menschen heute austauschen würden: Mit einer schriftlich verfassten Mündlichkeit.

Das Schnelle Hin und Her bewirkt, dass immer mehr Menschen Mühe bekunden, sich über eine längere Zeit zu konzentrieren. Die Ablenkung ist allgegenwärtig. Die Kommunikation scheint keinen Schaden zu nehmen. Aber sie verändert sich. Je mehr man online kommuniziert, desto weniger Zeit bleibt für die realen Begegnungen im richtigen Leben.

Schweiz aktuell: Handy-Entzug

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Jürg Oehninger