Wenn Roboter Menschen ersetzen

Roboter werden immer effizienter und dringen in immer mehr Bereiche unseres Lebens vor. Dadurch sind auch viele Arbeitsplätze in Gefahr. US-Ökonomen warnen, dass die Mittelklasse besonders davon betroffen ist. «ECO» zeigt, wer von der Automatisierung profitiert und wer auf der Strecke bleibt.

Roboter übernehmen Jobs – Roboter übernehmen die Menschheit: Es ist eine alte Angst. Durch die beschleunigte technologische Entwicklung bekommt diese Angst neue Nahrung. Maschinen könnten in naher Zukunft viel mehr Jobs ersetzen. Bedroht sind nicht mehr nur Fabrikarbeiter, sondern auch hochqualifizierte Arbeitskräfte wie Anlageberater, Ingenieure oder Buchhalter. «ECO» spricht mit Ökonomen der US-Elitehochschule Massachusetts Institute of Technology (M.I.T.), die sagen, dass jeder einzelne Wirtschaftszweig betroffen sein wird.

Freund oder Feind?

Gleichzeitig wird im Roboterlabor des M.I.T. an noch intelligenteren und leistungsfähigeren Maschinen geforscht. «ECO» erhält einen exklusiven Blick in die Forschungsstätte. Ziel der Robotik-Wissenschafter: Roboter sollen uns eine bessere Welt ermöglichen. Die Forscher tüfteln auch an «kollaborativen» Robotern: Industrieroboter, die noch besser mit dem Menschen zusammenarbeiten. Oder sie ersetzen. Klar ist, dass sich Unternehmen dank Industrie-Robotern Effizienzsteigerung und Kostenreduktion erhoffen.

Zukunftslabor Japan

Rolf Pfeifer gilt weltweit als führender Robotiker und Experte für künstliche Intelligenz. Der Schweizer hat 30 Jahre lang an der Universität Zürich gelehrt. Nun ist er nach Japan ausgewandert – einem Land, das Punkto Robotik viel weiter ist als Europa. Hier lösen Roboter generell keine Ängste aus, sondern werden als etwas Positives betrachtet. «ECO» begleitet Pfeifer an Orte, an denen die Automatisierung im Alltag sichtbar ist.

«ECO» trifft in Japan zudem den Star-Professor Hiroshi Ishiguro, der einen humanoiden Klon von sich gebaut hat und der sagt: «Was soll daran schlecht sein, wenn mein Klon für mich arbeiten geht? Ich habe dann Zeit für viel spannendere Dinge!»

#srfeco

Blick hinter die Kulissen

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