20 Jahre Exo-Planeten: «Einstein» und die Planeten

Vor 20 Jahren haben die beiden Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz als Erste die Existenz eines Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems bewiesen. Inzwischen wurden fast 2000 solcher Exo-Planeten aufgespürt, Millionen weitere warten auf ihre Entdeckung. Die grosse Frage: Gibt es da draussen irgendwo eine zweite Erde? Eine «Einstein»-Sendung über fremde Welten, ausserirdisches Leben und den aktuellen Stand der Planetenforschung.

Beiträge

  • Die Popstars der Planetenjäger

    Damals waren sie Pioniere, heute gelten sie als Anwärter auf den Nobelpreis. Mit der Entdeckung des Exoplaneten „51 Pegasi b“ vor 20 Jahren haben Michel Mayor und Didier Queloz unser Bild des Universums massgeblich verändert. Im Gespräch mit «Einstein» blicken die Schweizer Planetenjäger auf damals zurück und erklären, warum wir selbst in ferner Zukunft nie zu einer „neuen Erde“ reisen werden.

  • Das Schweizer Auge im All

    Ende 2017 startet erstmals ein Weltraum-Satellit, der unter Schweizer Führung gebaut wird. Das ESA-Projekt CHEOPS hat das Ziel, Exo-Planeten zu untersuchen, die eine ähnliche Grösse wie die Erde haben – und auf denen sich Leben entwickeln könnte. «Einstein» war dabei, als CHEOPS an der Uni Bern die ersten Härtetests unter Weltraumbedingungen bestehen musste.

  • Wir und die Andern

    Laufend werden neue Exo-Planeten entdeckt, die unserer Erde ähnlich sein könnten. Welche Bedingungen müssten für ausserirdisches Leben erfüllt sein? Wie könnte es aussehen? Und macht es überhaupt Sinn, nach der gleichen Art von Leben zu suchen, wie wir es kennen? Auch wenn das Mysterium vielleicht ungelöst bleibt: Viele Wissenschaftler sind sich sicher, dass wir nicht die Einzigen sein können.

  • Gott und das Weltall

    Würde irgendwann ausserirdisches Leben gefunden, stünde die christliche Theologie vor einer echten Knacknuss. Müsste die Bibel dann umgeschrieben werden? Wäre Jesus auch für die Ausserirdischen gestorben oder hätte das Evangelium gar eine kosmische Dimension? Andreas Losch, ein Geistlicher unter Planetenforschern, sucht seit Jahren nach möglichen Antworten.