«Einstein» vom 19.3.2015

Beiträge

  • Sonnenfinsternis: Licht weg, Strom weg?

    Am 20. März wird die Sonne partiell in den Mondschatten eintreten. Bei schönem Wetter könnten dann innert kurzer Zeit bis zu 30 Gigawatt an Solarstrom ausfallen. Für die Stromnetzbetreiber wäre das, als ob jemand weltweit 30 grössere AKWs ausschaltet. Seit einem halben Jahr bereiten sie sich deshalb auf diesen Tag vor, um ein Black-Out zu vermeiden. «Einstein» ist in der Kommandozentrale von Swissgrid dabei.

  • Fusionsforschung: Der Traum von sauberer Sonnenenergie

    Mit der Energie, welche die Sonne in einer einzigen Sekunde produziert, könnte man den Bedarf der ganzen Erde für rund eine Million Jahre decken. Wenn man es schafft, das Prinzip der Sonnenenergie – die Kernfusion – auf der Erde zu kopieren, wäre umweltfreundliche Energieversorgung gesichert. Der 15 Milliarden teure Experimentalreaktor «Iter» in Frankreich soll genau das irgendwann können. Auch die Schweiz ist daran massgeblich beteiligt, doch der Erfolg dieses Grossprojekts sehr ungewiss.

  • Notfallszenario: Der GAU im AKW

    Wie ist die Schweiz auf eine atomare Katastrophe vorbereitet? Die Verteilung von Kaliumiodid-Tabletten an 4,9 Mio. Einwohner im Umkreis der Kernkraftwerke hat letztes Jahr für Aufsehen gesorgt. Aber wie steht es mit den weiteren Massnahmen? «Einstein» spielt den Ernstfall mit Experten der Nationalen Alarmzentrale und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz durch – Schritt für Schritt.

  • Serie «Tierische Einwanderer»: Waschbär

    1934 setzte ein Forstamt in Hessen ein Waschbären-Pärchen aus. Daraus sind heute mehr als 500‘000 Waschbären in ganz Deutschland geworden – eine regelrechte Plage. Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Tiere klauen dreist aus Vogelnestern wie auch aus Dachböden und Wohnhäusern. Für «Einstein» war Deutschland-Korrespondent Adrian Arnold unterwegs in der Waschbären-Hochburg rund um Kassel.